Finanzmärkte beflügeln Millionärsboom in den USA
Der Finanzmarkt erlebt eine beeindruckende Entwicklung: Laut einer aktuellen Studie der Investmentbank UBS wurde im vergangenen Jahr in den USA jeden Tag ein neuer Millionär „geprägt“. Insgesamt verzeichnete das Land 2024 über 379.000 Menschen, die erstmals den Status eines Dollar-Millionärs erreichten, was die Spitzenposition im weltweiten Vermögenswachstum untermauert. Der alljährliche Global Wealth Report von UBS analysiert dafür die Vermögenssituation in 56 Märkten weltweit.
Diese beachtliche Zunahme amerikanischer Millionäre ist größtenteils auf die starken Entwicklungen an der Börse zurückzuführen, wo der S&P 500 um mehr als 23% stieg. Die Analysten von UBS betonen in ihrem Bericht die entscheidende Rolle der stabilen US-Währung und des optimistischen Finanzmarktes für das unvergleichliche Wachstum in Nordamerika.
Weltweit konnten im Jahr 2024 etwa 680.000 neue Millionäre gezählt werden, was einer Steigerung von 1,2% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. UBS prognostiziert, dass dieser Trend anhält und bis 2029 weitere 5,34 Millionen Menschen die Millionärsgrenze erreichen werden.
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen liegt das Vermögen der Mehrheit der Amerikaner jedoch weiterhin deutlich unter der Millionenmarke. Ende 2024 betrug das durchschnittliche Vermögen pro Erwachsenem in den Amerikas etwa 312.000 US-Dollar.
Der Anstieg des globalen persönlichen Vermögens, das im letzten Jahr um 4,6% zunahm, wurde maßgeblich durch eine über 11%ige Steigerung in den Amerikas getrieben. UBS hebt zudem hervor, dass die außergewöhnliche Performance der Finanzmärkte in den USA das regionale Wachstum in US-Dollar maßgeblich begünstigt hat, auch wenn die Finanzmärkte weltweit allgemein in guter Verfassung waren.
Zusammenfassend zählen die Amerikas, mit einem Anteil von fast 40% oder etwa 24 Millionen der weltweiten Millionäre, neben der Region Asien-Pazifik (36%) und Europa, dem Nahen Osten und Afrika (25%) zu den Spitzenreitern.

