Feuerwehr kämpft gegen hartnäckigen Brand im Hamburger Hafen
Ein intensiver Großbrand im Hamburger Hafen hält die Einsatzkräfte auf Trab, da die Löscharbeiten mehr als 15 Stunden nach dem Ausbruch noch immer andauern. Die Feuerwehr ist weiterhin in vollem Einsatz und erwartet, die Nachlöscharbeiten bis in die Mittagsstunden fortsetzen zu müssen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtet, ist die Situation vor Ort unverändert. Die Ermittlungsarbeiten zur Brandursache können erst beginnen, wenn die Feuerwehr das Brandgelände freigibt, so ein Polizeisprecher.
Im Zentrum des Geschehens steht eine Lagerhalle, in der es zu mehreren Explosionen von Druckgasflaschen kam. Diese führten zu weiteren Bränden in umliegenden Gebieten. Bisher wurden fünf Menschen verletzt, von denen einer in Lebensgefahr schwebt, während ein weiterer schwer verletzt ist. Insgesamt mussten 25 Personen aus dem gefährdeten Gebiet evakuiert werden.
In den frühen Morgenstunden konnte die Feuerwehr schließlich ihre Warnung vor der starken Rauchentwicklung aufheben, die zu Beginn des Brandes ausgesprochen wurde. Dieser hatte im Stadtteil Veddel begonnen und die angrenzenden Regionen Moorfleet und Bergedorf betroffen, wohin die Rauchwolke in südöstlicher Richtung zog. Besonders am Nachmittag und Abend war die dunkle Rauchwolke über weite Teile Hamburgs zu sehen.

