Fernost-Börsen geben nach: Zurückhaltung bei Anlegern vor US-Inflationsdaten
Nach einem positiven Start in die Woche zeigten sich die Börsen in Fernost am Dienstag mit rückläufigen Tendenzen. Die Marktteilnehmer blicken optimistisch auf die zukünftige Zinsentwicklung in den USA, verharren jedoch in einer abwartenden Haltung angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung der US-Inflationszahlen, die maßgeblich die Richtung der Geldpolitik beeinflussen könnten.
Der japanische Nikkei 225 verzeichnete einen Rückgang um 0,4 Prozent und schloss bei 43.459 Punkten. Parallel dazu verlor der CSI-300-Index, der die bedeutendsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen umfasst, 0,7 Prozent und endete bei 4.436 Punkten.
Anders entwickelte sich der Markt in Hongkong: Der Hang-Seng-Index konnte im späten Handel zulegen und schloss mit einem Anstieg von 0,8 Prozent bei 25.827 Zählern. Für den australischen S&P/ASX 200 hingegen bedeutete der Dienstag ebenfalls einen Verlust von rund einem halben Prozent, was die leichte Nervosität der Anleger angesichts der kommenden Datenveröffentlichungen widerspiegelt.

