Europas Aktienmärkte zum Wochenschluss mit gemischtem Bild

Die europäischen Börsen haben die Woche mit uneinheitlichen Ergebnissen abgeschlossen. Trotz eines unerwarteten Rückgangs der Inflationsrate in den USA im Januar, blieben positive Impulse für die Märkte weitgehend aus. Der EuroStoxx 50 verzeichnete einen Rückgang um 0,43 Prozent und schloss bei 5.985,23 Punkten. Damit ergibt sich auf Wochensicht ein leichter Verlust von 0,2 Prozent für den Leitindex der Eurozone. Währenddessen konnte sich der britische Leitindex FTSE 100 am Freitag um 0,42 Prozent auf 10.446,35 Punkte steigern.
Auch der Schweizer Aktienmarkt zeigte Stärke: Der Swiss Market Index (SMI) legte um 0,52 Prozent zu und erreichte sogar im Verlauf ein neues Rekordhoch bei 13.600,67 Punkten. Besonders im Fokus stand der französische Triebwerkshersteller Safran.
Angesichts des derzeitigen Rüstungsbooms sowie einer wiedererstarkten Nachfrage seitens der Flugzeughersteller, erwartet das Unternehmen erhebliche Gewinnsteigerungen in den kommenden Jahren. Diese optimistischen Aussichten sorgten für gute Stimmung am Markt und ließen die Aktien um 8,3 Prozent steigen, was sie zu einem der Spitzenreiter innerhalb des EuroStoxx machte.
Hingegen mussten Investoren bei L'Oreal, einem weiteren französischen Schwergewicht, einen Rückgang hinnehmen. Der Kosmetikkonzern konnte im vierten Quartal nicht die erhofften Wachstumsziele erreichen. Besonders herausfordernd gestaltete sich das Geschäft in China und eine leicht nachlassende Dynamik im Luxussegment. Diese Entwicklungen führten dazu, dass die Aktien von L'Oreal am Ende des EuroStoxx um 4,9 Prozent nachgaben.

