Euro trotzt Konjunkturimpulsen und bleibt stabil
Der Euro zeigt sich am Donnerstagnachmittag nahezu unbeeindruckt von den jüngsten Konjunkturdaten und notiert weiterhin stabil bei einem Kurs von 1,1667 US-Dollar. Dies ist nur ein gradueller Unterschied zum Morgenwert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuvor ihren Referenzkurs leicht gesenkt und ihn mit 1,1675 Dollar festgelegt, ein geringer Rückgang im Vergleich zum Vortag. Im Gegenzug entspricht ein US-Dollar nun 0,8565 Euro.
Trotz unerwartet starker Konjunkturdaten aus Deutschland konnte der Euro keine nennenswerte Aufwärtsbewegung verzeichnen. Industrieunternehmen in Deutschland hatten im November einen markanten Anstieg an Aufträgen mit einem Plus von 5,6 Prozent erlebt, entgegen der negativen Erwartungen von Analysten.
Auch aus den USA kamen überraschend positive Signale: Eine geringere Anzahl an Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe wurde gemeldet. Dennoch belasteten diese Daten den Euro nur kurzfristig. Die abwartende Haltung der Anleger deutet darauf hin, dass der Markt gespannt auf den Arbeitsmarktbericht der US-Regierung wartet, der am Freitag erwartet wird und als wichtiger Indikator für die zukünftige Geldpolitik der USA gilt.
Die EZB veröffentlichte zudem Kurse gegenüber weiteren bedeutenden Währungen: Ein Euro entspricht jetzt 0,8687 britische Pfund, 182,97 japanische Yen und 0,9312 Schweizer Franken. Der Preis für eine Feinunze Gold fiel auf 4.450 Dollar, ein Rückgang um etwa 6 Dollar im Vergleich zum Vortag.

