Euro auf Talfahrt: Referenzkurse sinken spürbar
Der Euro hat am Mittwoch weiter an Boden verloren, was den jüngsten Trend eines schwächelnden Kurses gegenüber dem US-Dollar unterstreicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den neuen Referenzkurs auf 1,0886 US-Dollar fest, was einem Rückgang gegenüber dem Vortag entspricht, als der Kurs noch bei 1,0912 US-Dollar lag. Dies bedeutet, dass ein US-Dollar nun 0,9186 Euro kostet, verglichen mit 0,9164 Euro zuvor.
Auch gegenüber anderen wichtigen Währungen zeigte sich der Euro schwächer. Der Kurs zum britischen Pfund wurde auf 0,84078 festgelegt, nach 0,84374 am Dienstag. Gegen den japanischen Yen fiel der Referenzkurs auf 162,23, von zuvor 161,52. Auch im Vergleich zum Schweizer Franken verzeichnete die Gemeinschaftswährung einen Rückgang, hier liegt der Kurs nun bei 0,9619, während er zuvor 0,9608 betrug.
Diese Entwicklung zeigt die Volatilität der Devisenmärkte und könnte sowohl für Unternehmen als auch Privatanleger von Bedeutung sein, die in Euro gehandelte Güter oder Dienstleistungen kaufen oder verkaufen.

