Euro auf Höhenflug: Gemeinschaftswährung erholt sich deutlich
Die europäische Gemeinschaftswährung, der Euro, hat im US-Devisenhandel erneut an Wert gewonnen und mit 1,1990 US-Dollar den höchsten Stand seit Juni 2021 erreicht. Gegenwärtig wird der Euro leicht niedriger bei 1,1980 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor bei 1,1929 Dollar beziffert, nachdem er am Montag noch bei 1,1836 Dollar gelegen hatte. Damit kostete der Dollar 0,8382 Euro und zeigte eine anhaltende Schwäche gegenüber allen wichtigen Währungen.
Interessanterweise verzeichnete auch das britische Pfund zur US-Währung den höchsten Wert seit Oktober 2021. Diese Entwicklungen spiegeln eine breitere Schwäche des Greenbacks wider, die sich in den letzten Monaten abgezeichnet hat.
Noch Mitte Januar lag der Euro deutlich unter 1,16 Dollar. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch die Eskalation des Grönland-Konflikts ausgelöst, bei dem US-Präsident Donald Trump versuchte, die Arktisinsel Dänemarks zu erwerben. Trump drohte acht europäischen Ländern mit Zollerhebungen und schloss selbst ein militärisches Eingreifen nicht aus. In der zurückliegenden Woche nahm Trump schließlich Abstand von diesen Drohungen, doch die Belastungen für den Dollar haben seither nicht nachgelassen.

