EU-Unterstützung als weltweites Vorbild: Kaja Kallas kontert US-Kritik mit Zuversicht
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz äußerte sich die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kritisch zu den Vorwürfen aus der politischen Landschaft der USA gegenüber der Europäischen Union. Eine der angesprochenen Kritiken betraf die Pressefreiheit. In diesem Zusammenhang setzte Kallas einen Kontrapunkt, indem sie die USA, die in Sachen Pressefreiheit nur auf Rang 58 im weltweiten Vergleich stehen, mit ihrem Heimatland Estland, das Platz 2 belegt, verglich.
In ihrer Rede hob Kallas hervor, dass die Äußerungen des US-Außenministers Marco Rubio sowohl für die europäische Zuhörerschaft als auch für seine US-amerikanischen Wähler bestimmt gewesen seien. Obwohl Kritik an Europa momentan "angesagt" sei, wie sie charmant anmerkte, gebe es viele positive Aspekte, die der Kontinent zu bieten habe.
Trotz der teils harschen Rhetorik, erkannte Kallas in Rubios Aussagen die unveränderliche Verbundenheit zwischen Amerika und Europa – eine Partnerschaft, die auf Vergangenheit gründe und in die Zukunft weise. Eloquent äußerte sie ihre Überzeugung, dass die Welt Europa als einen Leuchtturm der Verteidigung von Menschenrechten und wirtschaftlichen Wohlstands sieht, und bekräftigte damit die Vorbildrolle der Europäischen Union auf der internationalen Bühne.

