EU-Parlament zeigt Bestürzung über US-Russland-Politik
Die jüngsten Entwicklungen in der Russland-Politik der neuen US-Regierung stoßen im EU-Parlament auf erhebliche Besorgnis. Eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten sprach sich in Parlamentsberichten gegen eine "Beschwichtigung gegenüber Russland" aus und fand klare Worte der Kritik.
Bei der Abstimmung in Straßburg votierten rund zwei Drittel der anwesenden Abgeordneten zugunsten der Berichte zur gemeinsamen Außen- und Verteidigungspolitik der EU. Besonders scharf wurde die Möglichkeit kritisiert, Druck auf die Ukraine auszuüben, sich einem aggressiven Russland zu beugen, nur um ein vermeintliches "Friedensabkommen" zu verkünden.
Trotz der kritischen Haltung betonen die Abgeordneten die Bedeutung der transatlantischen Beziehungen. In Anbetracht der aktuellen geopolitischen Herausforderungen ermutigen sie die EU-Staaten, weiterhin den Dialog mit ihren US-amerikanischen Partnern über bilaterale diplomatische Kanäle zu pflegen.

