Erneuerbare Energien als Sicherheits- und Wirtschaftsfaktor: Minister Schneider appelliert für den Ausbau
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat entschlossen Position für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bezogen. Diese seien nicht nur aus klimapolitischen Gründen, sondern auch als "Sicherheitsenergien" entscheidend für das Land.
Schneider betonte, dass Deutschland, durch die Nutzung einheimischer Energieträger wie Wind und Sonne, unabhängiger von weltweit importierten Rohstoffen werde. Die geopolitische Lage verbessere sich, wenn Öl- und Gasimporte reduziert würden, insbesondere da die dezentralen Strukturen erneuerbarer Energien weniger anfällig für externe Angriffe seien.
Schneider hob zudem hervor, dass erneuerbare Energien die kostengünstigste Stromquelle Deutschlands darstellen und mittlerweile mehr als die Hälfte des produzierten Stroms erbringen. Ein wirtschaftlicher Blickwinkel liegt dem Minister ebenfalls am Herzen.
Jährlich zahlt Deutschland durchschnittlich 84 Milliarden Euro für den Import fossiler Energieträger, ein Geldabfluss, der besser in die heimische Energiewende und Arbeitsplätze investiert werden könnte. Um den Fortschritt zu sichern, fordert Schneider weiterhin einen ungebremsten Ausbau der erneuerbaren Kapazitäten, gesicherte Finanzierung und niedrigere Kosten.
Diese Vorteile sollten schließlich bei Unternehmen und Haushalten ankommen, etwa durch Smart Meter, die einen flexiblen Umgang mit schwankenden Stromkosten ermöglichen. Auch der zügige Netzausbau sei essenziell, um wirtschaftliches Wachstum zu fördern.
Denn, so Schneider, wer frühzeitig in die Erneuerbaren investiert, kann internationale Märkte und technologische Führerschaft für sich gewinnen.

