Ein historischer Wandel: Kurswechsel bei der UN-Spitze erwartet
Der scheidende UN-Generalsekretär António Guterres hat bei seiner jüngsten Jahrespressekonferenz ein starkes Plädoyer für eine Frau als Nachfolgerin gehalten. Mit dem klaren Appell, dass es 'eindeutig Zeit für eine Frau' an der Spitze der Vereinten Nationen sei, betonte Guterres die Bedeutung weiblicher Führungsstärke auf globaler Ebene. Die Amtszeit des seit 2017 dienenden Portugiesen endet Ende 2026 und eröffnet die Diskussion über seine Nachfolge.
Bisher war noch keine Frau in der Geschichte der Weltorganisation an der Spitze vertreten. Guterres betonte, dass es an der Zeit sei, nicht nur bei den Vereinten Nationen, sondern auch in den Führungsebenen der mächtigsten Länder der Welt, Frauen zu sehen. Dieser Vorstoß findet Unterstützung von Annalena Baerbock, der Präsidentin der UN-Vollversammlung, die ebenfalls an die Mitgliedsländer appellierte, Frauen als Kandidatinnen zu nominieren.
Die Entscheidung über die Nachfolge Guterres‘ liegt in den Händen der UN-Vollversammlung, die bei dieser Wahl auf den Vorschlag des UN-Sicherheitsrats zurückgreifen wird. Bereits jetzt gibt es einen offiziellen Kandidaten: Rafael Grossi, der 64-jährige argentinische Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, der Vorschläge seiner Heimat bereits auf ihrer Seite hat. Ob die Voraussage Guterres' Realität wird, bleibt spannend.

