EA Sports FC 26: Schluss mit Ragequits – EA führt Strafen für Spielabbrecher ein
Mit EA Sports FC 26 bringt Electronic Arts eine lang erwartete Neuerung in den Ultimate Team-Modus: Spieler, die regelmäßig Matches frühzeitig verlassen – sogenannte Ragequitter – müssen künftig mit Konsequenzen rechnen. Diese Maßnahme soll für mehr Fairness und ein besseres Spielerlebnis sorgen. Laut einem Bericht von Comicbook wird ein Cooldown-System eingeführt, das Spieler nach mehreren Ragequits für eine bestimmte Zeit vom Matchmaking ausschließt.
Die genaue Dauer der Sperre und die Anzahl der notwendigen Abbrüche sind noch nicht offiziell bestätigt.
Die Entscheidung, ein Strafsystem zu etablieren, basiert auf jahrelangem Feedback der Community. Ragequits stören nicht nur den Spielfluss, sondern verfälschen auch die Matchmaking-Logik. Spieler, die ein Spiel verlieren, werden normalerweise in ein passenderes Ranking eingestuft. Wird ein Match jedoch abgebrochen, fehlen diese Daten – was zu unfairen Begegnungen führt. EA möchte mit FC 26 sicherstellen, dass Spiele bis zum Ende gespielt werden und die Ranglisten aussagekräftiger sind.
Mehr Struktur im Ultimate Team-Modus von EA Sports FC 26
Die Einführung der Strafen ist Teil einer größeren Strategie, den Ultimate Team-Modus zu überarbeiten. Bereits in Südkorea hat EA angekündigt, den Verkauf von Lootboxen in FC 25 und FC 26 einzustellen – ein Schritt, der auf neue gesetzliche Regelungen zurückgeht.
Die ersten Reaktionen auf die geplanten Strafen sind gemischt: Während viele Spieler die Maßnahme begrüßen, befürchten andere, dass auch unverschuldete Verbindungsabbrüche bestraft werden könnten. EA hat jedoch angekündigt, das System kontinuierlich zu überwachen und anzupassen. Weitere spannende Neuerungen – darunter neue Icons, Spielmodi und sogar eine Spotify-Integration – wurden bereits in diesem Artikel vorgestellt.


