Düsenjagd über Korea: IL-2 Series enthüllt neues Gameplay – Early Access 2026
Der Luftraum wird heiß, und das nicht nur durch die Nachbrenner der ersten Strahlflugzeuge. 1C Game Studios gewährt uns endlich einen ersten, viszeralen Einblick in „Korea. IL-2 Series“. Es ist ein Moment, auf den Simulations-Veteranen mit angehaltenem Atem gewartet haben: Der Übergang von der romantisierten Propeller-Ära in das brutale Zeitalter der Düsenjäger. Das enthüllte Material zeigt nicht nur trockene Flugmanöver, sondern eine nervenaufreibende MiG-15-Attacke auf einen B-29-Bomberverband im Jahr 1951. Das ist kein bloßes Update; es wirkt wie ein technologischer Generationswechsel, der die Serie in eine neue Sphäre der Immersion katapultiert.
Ein technisches Fundament aus Stahl und Code
Was sofort ins Auge sticht, ist die neue Engine. Die Entwickler haben hier nicht gekleckert, sondern geklotzt. Das Schadensmodell und die Flugphysik wurden von Grund auf neu konzipiert, um die Fragilität und gleichzeitige Zerstörungskraft dieser frühen Jets spürbar zu machen. Doch „Korea. IL-2 Series“ will mehr sein als nur ein Cockpit-Simulator. Mit dem neuen „Museum Mode“ kannst du in einem persönlichen Hangar jede Niete inspizieren, Cockpits erkunden und dich tief in die technische Historie der Maschinen eingraben. Es ist diese obsessive Liebe zum Detail – von funktionierenden Visieren bis hin zu historisch korrekten Startsequenzen –, die den schmalen Grat zwischen authentischer Simulation und Zugänglichkeit meistert. Wer will, kann jeden Schalter manuell umlegen; wer lieber direkt in die Action springt, wird jedoch nicht vom Realismus erschlagen.
Eine Weltkarte, die Geschichte atmet
Das Schlachtfeld selbst ist ein Gigant. Wir sprechen hier von über 200.000 Quadratkilometern virtueller Landschaft. Doch das Team hat nicht einfach moderne Satellitendaten kopiert. Stattdessen wurden historische Karten und Dokumente der 1950er Jahre herangezogen, um die Topografie so zu rekonstruieren, wie sie damals existierte – inklusive Küstenlinien, die heute längst durch Landgewinnung verschwunden sind. Auf dieser monumentalen Bühne tummeln sich nicht nur die acht spielbaren Flugzeuge wie die F-86A-5 Sabre oder die F-51D Mustang, sondern auch Dutzende KI-gesteuerte Einheiten, Züge und Schiffe, die das Kriegsgebiet beleben.
Dynamische Preise für schnelle Entscheider
Interessant und durchaus diskussionswürdig ist das Preismodell. Der volle Release wird mit stolzen 99,99 Dollar zu Buche schlagen. Um treue Fans zu belohnen, setzt 1C auf ein dynamisches System: Wer jetzt vorbestellt, zahlt 79,99 Dollar. Zum Start des Early Access im Frühjahr 2026 steigt der Preis auf 89,99 Dollar. Zusätzlich gibt es eine „Founders Edition“, die den Zugriff auf zukünftige DLCs und weitere Flugzeuge sichert. Parallel dazu führt der „Commander Career Mode“ eine strategische Ebene ein, in der du als Geschwaderkommandant nicht nur fliegst, sondern auch Personal und Material verwaltest, während du echte Nachrichtenmeldungen jener Ära liest.


