Drohnenangriff auf Moskau: Russische Hauptstadt unter Druck

Ein erneuter Angriff durch ukrainische Drohnen hat in Moskau für Aufregung gesorgt. Die russische Luftabwehr hat Berichten zufolge erfolgreich mindestens 32 Drohnen abgefangen, die sich der Hauptstadt Moskau genähert hatten. Dieses Ereignis beleuchtet erneut die Spannungen und anhaltenden Konflikte zwischen Russland und der Ukraine. Bürgermeister Sergej Sobjanin, zitiert von der staatlichen Nachrichtenagentur Tass, verzichtete auf Details zu möglichen Schäden oder Opfern.
Als Reaktion auf die drohende Gefährdung wurde der Flugbetrieb auf den Moskauer Flughäfen Schukowski und Wnukowo temporär ausgesetzt. Ankommende Flüge erfuhren eine Umleitung, um die Sicherheit zu gewährleisten. Diese Maßnahme verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der Bedrohung und den Einfluss solcher Angriffe auf den zivilen Luftverkehr.
Seit Beginn des Konflikts Anfang 2022, initiiert durch Wladimir Putin, sind Drohnenangriffe auf beiden Seiten zu einem häufigen Mittel geworden. Während Russland gezielte Angriffe auf das ukrainische Hinterland durchführt, zielt die Ukraine nun vermehrt auf strategische Einrichtungen tief im russischen Gebiet. Besonders im Fokus stehen hier Objekte der Öl- und Gaswirtschaft, was darauf hindeutet, dass die Ukraine gezielt versucht, die Treibstoffversorgung der russischen Armee und damit die Kriegsanstrengungen zu behindern.

