Drohnenangriff auf Dnipro: Forderungen nach härteren Sanktionen
Ein erneuter Drohnenangriff in der südostukrainischen Stadt Dnipro hat einen zivilen Todesfall und 15 Verletzte gefordert, als russische Drohnen zivile Infrastruktur ins Visier nahmen. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff als 'dreist' und erneuerte seinen Appell an die internationale Gemeinschaft, härtere Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, berichtete, dass 13 der Verletzten in Krankenhäusern behandelt werden mussten.
Videos in sozialen Netzwerken und ukrainischen Medien zeigen erschreckende Bilder eines brennenden Wohnhauses und ausgebrannter Fahrzeuge auf einer belebten Straße. Seit mehr als dreieinhalb Jahren verteidigt sich die Ukraine gegen die russische Invasion, wobei es immer wieder zu zivilen Opfern durch derartige Angriffe kommt. Die Forderungen nach verstärkten Sanktionen reflektieren die Dringlichkeit, die vermeintlich gezielte Aggression zu adressieren und die zivile Bevölkerung besser zu schützen.

