Doha im Fokus: Weltsozialgipfel der Vereinten Nationen startet
Die katarische Hauptstadt Doha wird zum Schauplatz einer weitreichenden Debatte über globale soziale Herausforderungen, während der Weltsozialgipfel der Vereinten Nationen rund 14.000 Teilnehmer empfangen darf. Der Gipfel, der bis Donnerstag andauert, zielt darauf ab, Wege zur Verringerung von Armut und sozialen Ungleichheiten zu erkunden sowie weltweit die soziale Sicherheit und den Zugang zu gut bezahlter Arbeit zu verbessern. Würdenträger und Experten von Rang und Namen aus aller Welt nehmen an der Konferenz teil. Angeführt von UN-Generalsekretär António Guterres und Annalena Baerbock, der Präsidentin der UN-Vollversammlung und ehemaligen deutschen Außenministerin, werden wichtige Diskurse geführt.
Auch die deutsche Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) ist vor Ort, um ihre Expertise einzubringen. Die Präsenz von Vertretern der Wirtschaft und von Hilfsorganisationen deutet auf ein vielseitiges Forum hin. Das Gipfeltreffen steht jedoch nicht ohne Kritik. Noch vor Eröffnung des Treffens haben Hilfsorganisationen die geplante Erklärung aufgrund ihrer mangelnden Verbindlichkeit und Präzision bemängelt.
Der erste in der Serie dieser sozialen Gipfel fand bereits 1995 in Kopenhagen statt, doch die Diskussionen sind heute ebenso dringlich wie damals.

