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Diplomatische Stagnation: Trump und Putin im zähen Dialog

19. Mai 2025, 19:59 Uhr · Quelle: Eulerpool News
Die diplomatischen Bemühungen zwischen Trump und Putin zur Beilegung des Ukraine-Konflikts stagnieren trotz eines längeren Telefonats, während die US-Regierung auf eine Intensivierung der Beziehungen drängt. Präsident Selenskyj fordert eine Waffenruhe und zeigt Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit Putin.

Die diplomatischen Bemühungen zur Beilegung des anhaltenden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine scheinen auf der Stelle zu treten, wie ein längeres Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verdeutlichte. Beide Regierungen bestätigten, dass das Gespräch, das am Montagnachmittag stattfand, über zwei Stunden dauerte. Der amerikanische Präsident hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den russischen Angriffswillen in der Ukraine zu brechen, doch bislang zeigen sich keine nennenswerten Fortschritte, was Washingtons Frustration zusätzlich befeuert.

VP JD Vance kommentierte die diplomatische Blockade mit deutlichen Worten. Er sagte, dass die Geduld der US-Regierung am Ende sei, und drohte mit einem potenziellen Rückzug der USA aus den Vermittlungen. Gleichwohl hat die US-Seite wiederholt betont, dass eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland sowohl politisch als auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen würde, solange sich Russland nicht weiter militärisch engagiert.

Unterdessen zeigte das kürzliche Telefonat zwischen Trump und Putin nur wenig Anzeichen einer Annäherung, auch wenn die Gespräche zwischen den beiden seit Trumps Amtsübernahme wieder aufgenommen wurden. Der russische Präsident hielt sich zum Zeitpunkt des Gesprächs an der Küste des Schwarzen Meeres in Sotschi auf, während Trump parallele Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Vertretern der NATO plante.

Gleichzeitig sehen sich die USA und ihre europäischen Verbündeten veranlasst, den Druck auf Russland zu steigern, wobei Sanktionen ein zentrales Thema in den Beratungen der führenden Staatschefs waren. Die Umstände haben auch zu einer Reduzierung der US-amerikanischen Militärhilfe an die Ukraine geführt, was zu zusätzlichem Druck auf Kiew geführt hat. Die einzige ernstzunehmende Konzession seitens Moskau ist das jüngst vereinbarte und von der Türkei vermittelte Abkommen über den Austausch von Kriegsgefangenen.

In Kiew gibt Präsident Selenskyj sich jedoch weiterhin kämpferisch und hat Maßnahmen zur Intensivierung der diplomatischen Anstrengungen eingeleitet. Die Schaffung einer permanenten nationalen Verhandlungsgruppe soll den Weg zu einem stabilen Frieden ebnen. Dennoch bleiben Spannungen bestehen, da die russische Seite während der Verhandlungen Drohungen ausgestoßen haben soll, die jedoch von der ukrainischen Delegation entschlossen zurückgewiesen wurden.

Mitten in diesen komplizierten diplomatischen Turbulenzen bekräftigt Selenskyj die Forderung nach einer wenigstens bedingungslosen 30-tägigen Waffenruhe. Er zeigt sich weiterhin bereit, persönlich mit Putin zu sprechen, um den Konflikt auf höchster Ebene anzugehen. Ein gewagter Schritt, aber möglicherweise der einzig verbleibende Weg für eine dauerhafte Beilegung der Differenzen.

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[Eulerpool News] · 19.05.2025 · 19:59 Uhr
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