Die politische Landschaft Europas im Wandel: Österreichisches Beispiel als Mahnung für Deutschland
In mehreren europäischen Ländern zeichnet sich ein bemerkenswerter Trend ab: Politische Parteien mit radikalen Zielen erlangen zunehmend Einfluss, wie aktuelle Entwicklungen in den Niederlanden, Italien und Österreich verdeutlichen. Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hat jüngst in Wien den Sprung in die Regierungsverantwortung geschafft und sorgt für Diskussionen.
Trotz umstrittener Positionen, die zuweilen als faschistoid beschrieben werden, hat sich die FPÖ dennoch nicht offen gegen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gestellt. Ähnliches lässt sich über Geert Wilders' Truppe in den Niederlanden sowie die Brüder Italiens unter Führung von Giorgia Meloni sagen: Wenngleich deren Programme mitunter polarisieren, geht von ihnen keine direkte Gefahr für die demokratische Grundordnung aus.
Im Kontrast dazu steht die AfD in Deutschland, die durch rechtsextreme Strömungen in ihren Reihen auffällt. Diese Gruppierungen heben sich durch ihre offensichtlichen Versuche, extreme Ideologien zu verbreiten und Einfluss zu erlangen, deutlich ab.
Die jüngste Entwicklung in Österreich dient daher nicht als Präzedenzfall für Deutschland: Eine Öffnung der hiesigen Unionsparteien gegenüber der AfD ist weder notwendig noch ratsam.

