Die häufigsten Probleme bei der Fahrzeugelektronik
Ein Ferrari, ein Bugatti, ein Hyundai und ein Honda haben alle eines gemeinsam – sie sind jederzeit von elektrischen Problemen bedroht. Unabhängig von Marke, Klasse, Alter oder Betriebszustand des Fahrzeugs können elektrische Probleme auftreten, denn Ihr Auto ist viel mehr als eine Metallkiste.
Unter der Haube befinden sich zahlreiche Drähte, Sicherungen, Relais und andere wichtige elektrische Teile. Wenn eine dieser Komponenten trotz regelmäßiger Tests doch eines Tages mal Probleme bereitet und streikt, kann dies zu einem schlecht oder sogar nicht fahrenden Fahrzeug führen. Wir verraten Ihnen die häufigsten Probleme bei der Fahrzeugelektronik und wie Sie dafür sorgen können, dass das Herz Ihres Autos - die Autobatterie - länger hält.
Kurzschluss, Zündkerzen oder doch die Lichtmaschine?
Obwohl Fahrzeuge während der Produktion strengen Prüfungen unterzogen werden, treten dennoch hin und wieder Probleme bei der verbauten Elektronik auf. Doch wo liegt das Problem? Handelt es sich um einen Kurzschluss, lockere Zündkerzen oder doch eine defekte Lichtmaschine? Diese Frage können meist nur Experten beantworten und das Problem dann auch beheben. Dennoch lohnt es sich, die häufigsten Problemherde zu kennen.
Der Motor benötigt zum Starten elektrische Energie. Kein Wunder also, dass die dafür benötigte Batterie die häufigste Ursache für elektronische Probleme im Auto darstellt. Durch den Zündschalter muss die Batterie den Funken durch eine Zündkerze liefern, die den Kraftstoff in Ihrem Motor entzündet. Wenn Ihr Motor nicht richtig durchdreht, kann dies ein Zeichen für eine defekte Batterie, Lichtmaschine oder ein anderes elektrisches Problem sein.
Die Lichtmaschine des Autos muss gut mit Ihrer Batterie zusammenarbeiten, um das elektrische System des Fahrzeugs aufzuladen. Eine defekte Lichtmaschine wirkt sich sicherlich in vielerlei Hinsicht auf Ihr Auto aus.
Das häufigste Problem ist das „Klicken“, wenn Sie den Schlüssel drehen und versuchen, unser Auto zu starten. Dies bedeutet, dass im System nicht genügend Strom fließt, um den Motor zu aktivieren. Normalerweise wird dies durch eine entladene oder defekte Batterie verursacht, aber auch Ihr Anlasser könnte die Ursache des Problems sein.
So lebt Ihre Autobatterie länger
Auch wenn keine Autobatterie für immer durchhält und einwandfrei funktioniert, müssen Sie noch nicht in Panik ausbrechen. Es gibt ein paar einfache Tipps mit denen Sie die Lebensdauer Ihrer Autobatterie verlängern können.
Im Durchschnitt halten Autobatterien zwischen 2 und 5 Jahren. Einer der wichtigsten Faktoren, der die Lebensdauer einer Autobatterie beeinflusst, ist das Wetter. Ein laufender Motor unter der Haube erzeugt bereits hohe Hitze. Bei warmem Wetter kann Flüssigkeit in Autobatterien verdampfen und die innere Struktur der Batterie beschädigen. Aus diesem Grund ist die durchschnittliche Akkulaufzeit in wärmeren Klimazonen kürzer.
Ungeachtet vom Wetter, gibt es Faktoren auf die Sie Einfluss nehmen können. Kurze Autofahrten verhindern, dass die Batterie Ihres Autos vollständig aufgeladen wird. Erhalten Sie die Batterieleistung Ihres Autos, indem Sie es häufig und über längere Zeit fahren. Wenn Sie Ihr Auto nicht oft benutzen, sollten Sie in ein tragbares Autobatterieladegerät investieren.
Wenn Sie Ihre Scheinwerfer und Autotürleuchten versehentlich eingeschaltet lassen, kann dies die Batterie Ihres Fahrzeugs stark belasten. Damit Sie es nicht vergessen, parken Sie in einer Richtung, in der Sie an Ihren Scheinwerfern vorbeigehen müssen, um an Ihr Ziel zu gelangen - so erleben Sie bei Tageslicht keine böse Überraschung einer leeren Autobatterie. Außerdem sollten Sie Funktionen wie das Radio oder die Klimaanlage ausschalten, wenn Ihr Motor nicht läuft, um Ihren Akku zu schonen. Auch längere Leerlaufzeiten können die Batterie verschleißen.


