Deutschland strebt engere Beziehungen zu China an
Bundeskanzler Friedrich Merz unternimmt entschlossene Schritte, um die wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und China zu vertiefen. Bei einem bedeutsamen Auftaktgespräch mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Qiang in Peking betonte Merz die Bedeutung dieser Beziehungen. "Ich lege großen Wert darauf, diese zu erhalten und auch zu vertiefen - überall wo das möglich ist", so Merz.
Auf europäischer Ebene unterstrich er die Notwendigkeit, eng mit China zusammenzuarbeiten, um globalen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. Dabei wurde das erhebliche Potenzial für wirtschaftliches Wachstum hervorgehoben, welches durch fortgeführte offene Dialoge und Besuche von Fachministern weiter gefördert werden soll.
Der Besuch von Merz beeindruckte auch durch die Unterzeichnung von fünf Regierungsabkommen, die neben Klimaschutzmaßnahmen auch die Zusammenarbeit in den Bereichen Tierseuchenbekämpfung sowie Sport umfassen, mit speziellen Abkommen zwischen den deutschen und chinesischen Fußball- und Tischtennisverbänden. Die hohe symbolische Bedeutung dieses Besuchs wurde durch die militärischen Ehren unterstrichen, die Merz an seinem Ankunftsort zuteilwurden. Im weiteren Verlauf der Reise sind noch ein Treffen und Abendessen mit Präsident Xi Jinping geplant, bei dem wirtschaftliche und sicherheitspolitische Themen, darunter der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, zur Sprache kommen sollen.

