Deutsche Bank setzt neue Maßstäbe trotz Herausforderungen
Die Deutsche Bank hat im Jahr 2025 ein bemerkenswert gutes Geschäftsergebnis erzielt und damit neue Maßstäbe in ihrer Geschichte gesetzt. Mit einem Vorsteuergewinn von beeindruckenden 9,7 Milliarden Euro übertraf der Frankfurter Dax-Konzern alle bisherigen Ergebnisse. Der Überschuss belief sich auf insgesamt 6,1 Milliarden Euro. CEO Christian Sewing äußerte sich optimistisch und betonte den eingeschlagenen Kurs, die Nummer eins in Europa zu werden.
Dennoch überschatteten erneute Betrugsermittlungen gegen die Deutsche Bank den Erfolg. Die Ermittlungen, die kurz vor der Veröffentlichung der Jahresbilanz bekannt wurden, umfassen Durchsuchungen in der Zentrale in Frankfurt und in Berliner Geschäftsräumen. Die Untersuchungen beziehen sich auf frühere Geschäftsverbindungen zu ausländischen Firmen, die im Verdacht der Geldwäsche stehen.
Im vorangegangenen Jahr 2024 hatte die Deutsche Bank noch einen Vorsteuergewinn von 5,3 Milliarden Euro erzielt, während der auf Aktionäre entfallende Überschuss bei rund 2,7 Milliarden Euro lag. Der Rückgang im Gewinn wurde hauptsächlich durch Entschädigungszahlungen an ehemalige Postbank-Aktionäre verursacht.
Für die kommenden Jahre hat das Management klare Ziele formuliert: Höhere Einnahmen und weitere Einsparungen sollen die Eigenkapitalrendite auf mehr als 13 Prozent steigern. Die ambitionierte Zielmarke von über 10 Prozent für 2025 wurde mit einer Rendite von 10,3 Prozent bereits übertroffen.

