DAX trotzt globalen Unsicherheiten: Anleger in Wartestellung
Der DAX startet in den neuen Handelstag mit einem leichten Aufwärtstrend, bleibt jedoch auf seiner Reise zurück zu den 24.000 Punkten zurückhaltend. Die Stabilität vom Vortag schafft eine Grundlage, doch die Investoren bleiben vorsichtig, da sie gespannt auf die bevorstehenden Arbeitsmarktdaten aus den USA am Freitag blicken. Der Broker IG schätzt den deutschen Leitindex am Morgen um 0,15 Prozent höher bei 23.630 Punkten ein.
Die Vorgaben aus den Vereinigten Staaten sind gemischt: Während vor allem die Technologiewerte einen erneuten Aufschwung erlebten, beobachtet die Commerzbank erste Anzeichen einer Abkühlung des US-Arbeitsmarkts. Michael Pfister, Devisenspezialist, erklärt, dass Marktteilnehmer in ihrer Annahme bestärkt werden könnten, dass die US-Notenbank Fed bald mit Zinssenkungen beginnen wird. Doch nicht alle Nachrichten sind positiv: Der Softwaregigant Salesforce sorgte nach Börsenschluss mit einem schwachen Quartalsausblick für Enttäuschung, was möglicherweise auch Auswirkungen auf das deutsche DAX-Schwergewicht SAP haben könnte.
Der Fokus hierzulande verschiebt sich auf die bevorstehenden Änderungen im DAX-Index. Der Sportwagenhersteller Porsche sowie der Laborzulieferer Sartorius werden sich aus der ersten Börsenliga zurückziehen müssen. Ihren Platz werden demnächst der Immobilienplattform-Betreiber Scout24 und der Anlagenbauer Gea einnehmen.

