David Letterman sieht Late-Night-Ära mit Erleichterung vorbei
Der legendäre US-Moderator David Letterman drückte seine Erleichterung darüber aus, sich nicht mehr im dichten Geflecht der Late-Night-Shows zu befinden. Bei seinem Auftritt in "Jimmy Kimmel Live" gab sich der mittlerweile 78-Jährige erleichtert darüber, diese lange Kapitel hinter sich gelassen zu haben. Letterman führte über Jahrzehnte hinweg die "Late Show with David Letterman" an und prägte damit die amerikanische Fernsehlandschaft maßgeblich.
Mit anerkennenden Worten richtete sich Letterman an Jimmy Kimmel, Stephen Colbert und Seth Meyers für ihre Arbeit in der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Landschaft. Er lobte ihre Bemühungen, die Demokratie zu unterstützen und verteidigte die Bedeutung ihrer Rolle in einem System, das augenscheinlich stark unter Druck steht. Humorvoller Rückblick und ernsthafte Analyse vermischten sich dabei in charmantem Letterman-Stil.
Im Gespräch mit Kimmel, der von Letterman scherzhaft als "Anführer des Widerstands" beschrieben wurde, führte ein Wortgefecht zu einem humoristischen Moment, als Kimmel sich selbst als "total ineffektiven Anführer" bezeichnete. Der Austausch fand wohlweislich kurz nach der Bekanntgabe der Verlängerung von Kimmels TV-Vertrag statt, nachdem es im September zu einer kurzfristigen Unterbrechung seiner Sendung gekommen war. Eine Äußerung Kimmels über einen tragischen Vorfall führte zu einer Debatte über die Meinungsfreiheit in den USA und brachte die Rolle der Medien im Land erneut ins Rampenlicht.

