Dauerregen bedroht den Osten Deutschlands: Wetterwarnungen im Fokus
Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes blicken mit Sorge auf die Wetterlage im Osten und Nordosten Deutschlands. Insbesondere Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern stehen im Zentrum der aktuellen Unwetter-Warnungen.
Die Prognosen zeichnen ein düsteres Bild: Bis zu 70 Liter Niederschlag pro Quadratmeter könnten in dieser Region fallen und drohen schon ab dem Nachmittag die Landschaft zu fluten. Die Warnungen sind bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags zu beachten.
Mit sintflutartigen Regenfällen steigen die Risiken für spontane Überschwemmungen, die sowohl Straßen, Unterführungen als auch Kellerräume betreffen könnten. Auch Aquaplaning wird zur Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Zudem ist das Risiko für Erdrutsche nicht von der Hand zu weisen, sodass die Bevölkerung zur Vorsicht aufgerufen wird.
Angesichts dieser gefährlichen Wetterlage sollten Autofahrer angesichts der potenziellen Gefahr für Leib und Leben besonders achtsam sein und erhöhter Wachsamkeit beim Verlassen gefährdeter Keller sind angeraten.
Bereits am vergangenen Sonntag hatte das Wettergeschehen über Deutschland gewütet. Das Saarland erlebte turbulente Stunden, in denen Polizei und Feuerwehr intensiv gefordert waren.
Zu den häufigsten Zwischenfällen zählten umgefallene Bäume, überflutete Straßen und Wassereinbrüche in Gebäude. In Saarbrücken zählte die Feuerwehr 87 witterungsbedingte Einsätze, während die Polizei im gesamten Bundesland 66 Vorfälle verzeichnete.

