Das infernalische Chaos erwacht: Blizzard enthüllt die zehnte Season von Diablo 4
Nach einer Phase gespannter Erwartung hat Blizzard endlich den Vorhang gelüftet und die zehnte Saison für Diablo 4 enthüllt. Unter dem ominösen Titel Infernalisches Chaos wird das Action-RPG ab dem 23. September in eine neue Ära blutiger Konflikte gestürzt. Fans des düsteren Universums dürfen sich auf einen neuen Boss, einen runderneuerten Endgame-Modus, klassenspezifische Chaos-Vorteile und furchterregende Chaos-Risse freuen. Nach den Sünden der Horadrim aus Saison 9, die mit Features wie den Horadrischen Schatzkammern und den eskalierenden Alpträumen zwar für Kurzweil sorgten, lechzt die Community nach fast drei Monaten nach einer frischen Herausforderung. Und Blizzard liefert eine gewaltige Antwort.
Die Rückkehr einer Legende und die Saat des Chaos
Im Zentrum der neuen Saison steht die Rückkehr einer berüchtigten Figur: Bartuc, der einstige Blutlord, kehrt als Herr des Chaos nach Sanktuario zurück und fordert die tapfersten Helden zu einem entscheidenden Kampf heraus. Doch sein Einfluss reicht weiter. Spieler werden auf die Jagd nach mächtiger Chaos-Rüstung gehen, einer neuen Variante von einzigartigen Gegenständen, die das Metaspiel gehörig durcheinanderwirbeln dürfte. Gleichzeitig baust du deinen saisonalen Ruf auf, um klassenspezifische Chaos-Vorteile freizuschalten, die das Potenzial haben, etablierte Builds auf signifikante Weise zu verändern. Überall in den Höllenfluten und Alptraum-Dungeons werden zudem unheilvolle Chaos-Risse aufbrechen, die nach ihrer Versiegelung enorme Belohnungen versprechen.
Eine Wiedergutmachung für die Infernalischen Horden
Besondere Aufmerksamkeit widmet die zehnte Saison auch der Überarbeitung des Endgame-Inhalts Infernalische Horden. Der wellenbasierte Modus soll in Zukunft noch härtere Prüfungen bereithalten. Damit reagiert Blizzard auf die Kritik von Ende 2024, als ein schwerwiegender Glitch den Abschluss von Matches im Couch-Koop-Modus nach der Veröffentlichung der Gefäß des Hasses-Erweiterung unmöglich machte. Diese Erweiterung führte damals auch die umstrittene Geistgeborenen-Klasse ein, die von vielen schnell als völlig übermächtig abgestempelt wurde, bevor ein Patch im Oktober 2024 den Charakter wieder auf ein gesundes Maß stutzte. Die Überarbeitung ist also auch ein Zeichen des guten Willens.
Ein Sturm braut sich auch hinter den Kulissen zusammen
Während an der Inhaltsfront die Weichen auf Sturm gestellt werden, hat sich auch hinter den Kulissen einiges bewegt. Ende August sorgte Blizzard für Schlagzeilen, als über 450 Diablo-Entwickler für eine gewerkschaftliche Organisierung stimmten. Dieser Schritt verspricht dem Personal nach einer Welle von Entlassungen bei Microsoft einen besseren Schutz und könnte den Weg für weitere Sozialleistungen und höhere Löhne ebnen. Es ist eine Entwicklung mit Signalwirkung, nachdem bereits im Juli 2024 Hunderte von World of Warcraft-Entwicklern den gleichen Weg gegangen waren. Das infernalische Chaos scheint also nicht nur in Sanktuario, sondern auch in den Strukturen des Unternehmens selbst für tiefgreifende Veränderungen zu sorgen.
Diablo 4
Lasst alle Hoffnung fahren – Der endlose Kampf zwischen den Hohen Himmeln und den Brennenden Höllen geht weiter und das Chaos droht, Sanktuario zu verschlingen.


