Daimler Truck: Unbeeindruckt von russischen Sanktionen
Daimler Truck sieht sich durch die von Russland verhängten Sanktionen nicht in seinem Geschäftsverlauf beeinträchtigt. Wie ein Unternehmenssprecher des renommierten Dax-Konzerns aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart mitteilte, bestehen derzeit keine Geschäftsbeziehungen zum russischen Markt, die betroffen sein könten.
Diese Entwicklung folgt einem kürzlich veröffentlichten Regierungsbeschluss aus Moskau, in dem der Name Daimler Truck auf einer Sanktionsliste auftaucht. Gründe für diese Maßnahme nannte die russische Seite offiziell nicht, jedoch berichten Medien darüber, dass die Lieferung von Lkw an die ukrainischen Streitkräfte der Auslöser gewesen sein könnte. Der Konzernsprecher bestätigte derartige militärische Lieferungen.
Bereits zu Beginn des Angriffs Russlands auf die Ukraine hat Daimler Truck entschieden, alle geschäftlichen Verbindungen zum russischen Markt zu beenden. Zudem wurde der Verkauf der Minderheitsbeteiligung am lokalen Lkw-Produzenten Kamaz im Jahr 2024 durch die Mercedes-Benz Group vollzogen. Diese strategische Entscheidung markiert ein klares Zeichen, das bei der Neuausrichtung des Unternehmens nach der Abspaltung von der Daimler AG im Jahr 2021 deutlich wird.

