Cybervorfall bringt Flughäfen in Europa ins Wanken
Reisende an bedeutenden europäischen Flughäfen wie Heathrow, Brüssel und Berlin sahen sich am Wochenende erheblichen Verzögerungen gegenüber, nachdem ein "cyberbezogener Vorfall", wie Collins Aerospace ihn bezeichnete, zu Komplikationen geführt hatte. Als Hersteller von Technologie für die Check-in-Schalter von Fluggesellschaften war Collins Aerospace betroffen, sodass die Airlines gezwungen waren, auf manuelle Check-ins umzustellen. Laut Daten von Flightradar24 waren bis Sonntagmorgen um 11 Uhr über 130 Flüge in Heathrow um mindestens 20 Minuten verspätet, während am Samstag 13 Flüge gestrichen werden mussten.
Ein Beitrag auf dem sozialen Medienprofil des Flughafens Heathrow verkündete: „Die Arbeiten zur Lösung und Erholung vom Ausfall des Systems von Collins Aerospace am Freitag, das den Check-in beeinträchtigte, gehen weiter. Wir entschuldigen uns bei denjenigen, die Verzögerungen erlitten haben, aber dank der Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften konnten die meisten Flüge weiterhin abgewickelt werden.“ Heathrow sowie die anderen betroffenen Flughäfen raten Reisenden nun, mindestens drei Stunden vor Abflug für Langstreckenflüge und mindestens zwei Stunden vorher für Kurzstreckenflüge am Flughafen einzutreffen.

