Bosch revolutioniert das Fahrzeug-Cockpit mit KI-Technologie
Der bekannte Technologiekonzern und Autozulieferer Bosch hat auf der renommierten Technikmesse CES ein innovatives, KI-gestütztes Fahrzeug-Cockpit enthüllt. Laut Tanja Rückert, Geschäftsführerin der Robert Bosch GmbH, bietet dieses neue System eine personalisierte Umgebung im Auto, die seinesgleichen sucht. Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit führenden Automobilherstellern, ist das Cockpit mit einem fortschrittlichen KI-Sprachmodell ausgestattet, das eine Interaktion wie mit einer realen Person ermöglicht.
Doch das erfindungsreiche Cockpit kann mehr als nur kommunizieren: Ein weiteres KI-Modell erfasst visuelle Informationen und interpretiert sowohl Geschehnisse innerhalb als auch außerhalb des Fahrzeugs. Diese zukunftsweisende Technologie ebnet beispielsweise den Weg für eine automatisierte Parkplatzsuche am Zielort. "Bei diesem KI-Cockpit habe ich es mit Algorithmen zu tun, die sehen und hören können", so Rückert. "Damit wird das Cockpit zu meinem personalisierten Raum. Das ist eine ganz andere Art, Auto zu fahren."
Neben diesem Coup verkündete Bosch auf der CES eine spannende Kooperation mit dem US-amerikanischen Start-up Kodiak AI. Gemeinsam entwickeln sie standardisierte Hard- und Softwarelösungen, um traditionelle Lastwagen autonom fahren zu lassen. Der sogenannte "Kodiak Driver" ist ein modulares System, das eine Integration in bestehende Lkw-Plattformen ermöglicht.
Bosch zeigt sich weiterhin optimistisch in Bezug auf den US-amerikanischen Markt, der als bedeutender Wachstumsfaktor angesehen wird. Rückert betonte, dass Bosch als globales Unternehmen weltweit investiert und alle Beschäftigten, einschließlich derer in Deutschland, von diesem Wachstum profitieren. Die in Deutschland gefertigten Produkte finden ebenso ihren Weg in die USA, was die wechselseitige Vernetzung verdeutlicht.
Die Bedeutung der Digitalisierung für Bosch kann kaum überschätzt werden. Bis zur nächsten Dekade erwartet der Konzern Umsätze von über sechs Milliarden Euro aus seiner Software- und Digitalservicesparte zu erwirtschaften, wobei der Großteil auf den Bereich der Mobilität fällt.

