Commandos: Origins enthüllt sein zweites DLC – No Man Left Behind schließt eine entscheidende Lücke
Es gibt Geschichten, die erst vollständig werden, wenn man auch ihre dunkelsten Kapitel kennt. Commandos: Origins bekommt mit No Man Left Behind sein zweites Erweiterungspaket – und das hat es in sich. Was wirklich hinter der Gefangennahme des Green Beret steckt, war bislang im Verborgenen geblieben. Jetzt rückt die Wahrheit ans Licht.
Die fehlende Geschichte: So geriet der Green Beret in Gefangenschaft
Das DLC schließt eine Lücke, die aufmerksame Spieler der Hauptkampagne schon länger beschäftigt haben dürfte. Tief hinter den feindlichen Linien im besetzten Frankreich, genauer gesagt in der bergigen Region Auvergne, sollte Jack O’Hara – der Green Beret – einen alliierten Informanten mit hochwertigem Geheimwissen exfiltrieren. Die Mission scheitert. Er wird von deutschen Truppen gefangen genommen. Diese Vorgeschichte erlebst du in der ersten Mission unmittelbar aus O’Haras Perspektive – ein eindringlicher Einstieg, der die anschliessende Rettungsaktion emotional auflädt und dem Einsatz ein Gewicht verleiht, das über taktisches Puzzlelösen hinausgeht.
Drei Commandos, vier Missionen, eine feindliche Bergfestung
Was folgt, ist ein klassischer Commandos-Einsatz in neuem Gewand: Thomas „der Pionier“ Hancock, Francis T. „der Scharfschütze“ Woolridge und Rene „der Spion“ Duchamp kämpfen sich durch schwer bewachte Gebirgsstützpunkte, dichte Wälder und eine streng gesicherte Baustelle, auf der die Deutschen an einem tödlichen Prototyp einer Superwaffe werkeln. Die vier neuen Missionen fordern Präzision, Geduld und cleveres Zusammenspiel des kleinen Trupps – ganz im Geiste der ursprünglichen Reihe. Neben dem Aufspüren entscheidender Geheiminformationen müssen die Commandos den Waffenprototyp sabotieren und ihren gefangenen Kameraden befreien. Nebenbei begegnen dir neue Charaktere, darunter der Informant selbst sowie weitere Gefangene, die die Geschichte greifbarer machen.
Der Funker: Ein neuer Feindtyp, der alles verändert
Die taktisch interessanteste Neuerung von No Man Left Behind ist der sogenannte Funker – ein neuer Feindtyp, der die gesamte Herangehensweise an eine Mission beeinflussen kann. Wird dieser Gegner eliminiert, ohne zuvor seine Kommunikation zu unterbrechen, löst das sofort einen flächendeckenden Alarm aus – und die Mission kippt. Um das zu verhindern, musst du gezielt Signalverstärker ausfindig machen und deaktivieren, bevor du zur Tat schreitest. Das verlangt noch mehr Vorbereitung, noch mehr Beobachtung. Wer unachtsam vorprescht, scheitert.
Release, Preis und Verfügbarkeit
Commandos: Origins – No Man Left Behind erscheint am 28. April 2026 für PC über Steam und den Epic Games Store sowie für Xbox Series X|S, Xbox One und PlayStation 4|5. Der reguläre Preis liegt bei 14,99 Euro. Zum Launch gibt es auf Steam 14 Tage lang und im Epic Games Store 7 Tage lang einen Rabatt von zehn Prozent. Im Kalypso Store ist das DLC in den ersten 14 Tagen sogar für 12,99 Euro erhältlich.
Commandos: Origins
ALARM! Du wurdest für eine Spezialmission ausgewählt, die über das Schicksal der Welt entscheiden wird. Erlebe die Entstehung der legendären Eliteeinheit in Commandos: Origins.


