China kritisiert US-Eingriff in Venezuelas Ölindustrie
Im neuesten geopolitischen Schlagabtausch hat China starke Kritik an den von Donald Trump initiierten Maßnahmen gegen die Ölindustrie Venezuelas geäußert. Die harsche Reaktion aus Peking folgt auf Trumps Ankündigung, amerikanischen Einfluss auf die venezolanischen Ölressourcen auszuweiten. Laut Mao Ning, Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, sei der von den USA praktizierte 'unverschämte Einsatz von Gewalt gegen Venezuela' eine klare Verletzung des Völkerrechts und schade den Rechten des venezolanischen Volkes.
China weist darauf hin, dass Venezuela souveräne Kontrolle über seine natürlichen Ressourcen und wirtschaftlichen Aktivitäten haben sollte. Dabei betont Peking besonders die Wahrung eigener Interessen in dem südamerikanischen Land, wobei es als größter Abnehmer venezolanischen Erdöls eine zentrale Rolle spielt.
Trump hatte überdies auf Truth Social angekündigt, dass Venezuela in absehbarer Zeit zwischen 30 und 50 Millionen Barrel sanktioniertes Öl an die USA liefern werde. Er fügte hinzu, dass die Einnahmen aus diesen Verkäufen unter seiner Kontrolle stünden, um sicherzustellen, dass sie sowohl den Vereinigten Staaten als auch dem venezolanischen Volk zugutekommen. Diese geplante Maßnahme hat offensichtlich die Spannungen zwischen den Nationen weiter verschärft und ruft weltweit gemischte Reaktionen hervor.

