Cardano-Wale kaufen weiter ein, während ADA in 9 Monaten um 71% fällt

Mit einem Kurs von $0,26 handelt Cardano (ADA) weiterhin deutlich unter seinen früheren Höchstständen. Doch große Inhaber des elftgrößten Krypto-Assets nach Marktkapitalisierung zeigen sich unbeeindruckt.
Neue Daten deuten darauf hin, dass Cardano-Wallets im Millionärsbereich ihre ADA-Bestände kontinuierlich ausgebaut haben.
Aggressive Kaufwelle bei ADA
Laut der Krypto-Analyseplattform Santiment haben Wallets, die mindestens 1 Million ADA halten, ihren Anteil an der Gesamtversorgung stetig erhöht. Diese Wallets besitzen nun insgesamt 25,09 Milliarden ADA, was 67,47% des aktuellen Umlaufs entspricht. Der Akkumulationstrend hat sich fortgesetzt, obwohl die Marktkapitalisierung von Cardano in den letzten neun Monaten um mehr als 70% gesunken ist. Santiment erklärte, dass die "Millionärs"-Gruppe von Haien und Walen die niedrigeren Preise ausnutzt.
Inmitten der fortgesetzten Akkumulation durch große Cardano-Inhaber wies der Kryptoanalyst Ali Martinez kürzlich auf das Niveau von $0,25 als historisch wichtige Preiszone für ADA hin. Laut Martinez erholte sich Cardano stark, nachdem es dieses Niveau im Januar 2023 gehalten hatte, wobei der Vermögenswert in den folgenden Wochen um mehr als 88% stieg.
Ein ähnlicher Trend zeigte sich auch im September 2023, als ADA erneut Unterstützung um $0,25 fand, bevor es später einen Anstieg von 243% verzeichnete. Da Cardano derzeit über $0,26 gehandelt wird, bleibt derselbe Unterstützungsbereich entscheidend für die Preisstruktur des Assets.
Basierend auf seiner Analyse könnte eine anhaltende Stärke über der $0,25-Zone einen Anstieg auf $0,36 unterstützen, während eine breitere Rallye ADA auf $0,53 treiben könnte. Er warnte jedoch, dass ein Verlust des Unterstützungsbereichs zu einer tieferen Korrektur führen könnte.
Intensivierte Debatte über Skalierung
Abseits der Preisentwicklung sieht sich Cardano weiterhin Kritik hinsichtlich des Tempos seiner Entwicklung und Skalierungsfortschritte ausgesetzt. Als Reaktion auf diese Bedenken wies Cardano-Gründer Charles Hoskinson kürzlich Behauptungen zurück, dass das Netzwerk die Skalierung zugunsten der Governance aufgegeben habe.
Hoskinson erklärte, dass die Skalierungsforschung von Cardano bereits vor der Shelley-Ära begonnen habe und jahrelange Arbeit an Layer-2-Lösungen, dem erweiterten UTXO-Abrechnungsmodell, Zero-Knowledge-Technologien, Partnerchains und dem Leios-Protokoll umfasse. Viele dieser Initiativen erforderten umfangreiche Forschung, wissenschaftliche Veröffentlichungen und langfristige Ingenieursbemühungen, die nicht einfach durch die Hinzufügung weiterer Entwickler beschleunigt werden könnten.
Hoskinson betonte zudem, dass die Implementierung des Voltaire-Governance-Systems keine Ressourcen von der Skalierungsforschung abgezogen habe.

