Brainlab verschiebt Börsengang: Ein Blick hinter die Kulissen
Das Medizintechnik- und Softwareunternehmen Brainlab hat überraschend die Pläne für seinen Börsengang auf Eis gelegt. Eine klare Begründung blieb das Unternehmen aus München schuldig, doch stellt ein Börsengang zu einem späteren Zeitpunkt weiterhin eine Option dar.
Ursprünglich sollten die Aktien bereits an diesem Donnerstag erstmalig gehandelt werden. Die geplante Preisspanne für den Aktienkurs lag zwischen 80 und 100 Euro, was eine angestrebte Marktkapitalisierung von 1,67 bis 2,09 Milliarden Euro bedeutete.
Seit dem 24. Juni waren zwei Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung im Angebot. Dazu kamen bis zu 3,2 Millionen Sekundäraktien, die von bestehenden Anlegern, darunter Unternehmensgründer und Aufsichtsratschef Stefan Vilsmeier, zur Verfügung gestellt wurden.
Diese unerwartete Verschiebung des Börsengangs wirft Fragen auf, aber auch Spekulationen, in welchem Ausmaß dies die zukünftige Strategie von Brainlab beeinflussen könnte. Anleger und Interessenten schauen gespannt auf die nächsten Schritte des Münchner Unternehmens.

