Euro erholt sich nach Verlusten: Dollar unter Druck
Der Euro hat am Montag im späten US-Devisenhandel seine anfänglichen Verluste wieder wettgemacht. Die Gemeinschaftswährung notierte zuletzt bei 1,1728 US-Dollar, nachdem sie im europäischen Geschäft auf 1,1659 Dollar gefallen war - der niedrigste Stand seit fast vier Wochen.
Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor bei 1,1664 Dollar festgelegt, während der Dollar damit 0,8573 Euro kostete. Der Nachfrageanstieg nach dem Dollar wurde zunächst durch geopolitische Spannungen wie den US-Angriff auf Venezuela begünstigt.
Jedoch schmälerte das New Yorker Handel das Wachstum des Dollars, während der Euro seine Verluste ausglich. Ein Hindernis für den Dollar war die überraschende Verschlechterung der Stimmung in der US-Industrie im Dezember, was die Erwartungen der Investoren dämpfte.

