Borderlands 4: Unterstützung läuft weiter trotz verhaltener Verkäufe und pausierter Switch 2 Version
Take-Two CEO Strauss Zelnick bleibt optimistisch, obwohl Borderlands 4 die Erwartungen nicht ganz erfüllt hat und die Entwicklung für Nintendo Switch 2 vorerst auf Eis liegt. Gearbox Entertainment verspricht weiterhin neue Inhalte und Updates, doch die offiziellen Verkaufszahlen bleiben ein Geheimnis, und die Fahrplan-Zusagen reichen nur bis ins dritte Quartal 2026. Zwischen Grand Theft Auto 6 Marketingkampagnen und Performance-Problemen zum Start droht Borderlands 4 in Vergessenheit zu geraten, obwohl das Studio an legendären Perlen-Items, einem neuen unbesiegbaren Boss und zwei Story-Erweiterungen feilt. Die Frage ist: Reicht das langfristige Engagement aus, um den Looter-Shooter am Leben zu halten?
Verkaufszahlen bleiben verhüllt, Switch 2 Version pausiert
Während Take-Two sich im Sommer auf die Marketingkampagne für Grand Theft Auto 6 vorbereitet und CEO Strauss Zelnick sich des Veröffentlichungstermins sicher zeigt, geraten die großen Titel des vergangenen Jahres leicht in den Hintergrund. Borderlands 4 ist so ein Fall. Offizielle Verkaufszahlen gibt Zelnick nicht preis, räumt aber ein, die Zahlen seien etwas verhaltener ausgefallen, als es dem Unternehmen lieb gewesen wäre. Mit der Nachricht, dass die Nintendo Switch 2 Version pausiert wurde, stellt sich die Frage nach der Zukunft des Titels, ungeachtet der kürzlich angekündigten Fahrplan für 2026. Im Gespräch mit GamesIndustry betonte Zelnick: „Wir unterstützen Borderlands weiterhin. Wir werden neue Inhalte bringen, wir haben Updates in der Pipeline, und wir sind nach wie vor sehr optimistisch, was diesen Titel angeht.“
Gearbox verspricht langfristige Inhalte trotz unklarer Zukunft
Take-Two Präsident Karl Slatoff ergänzte in der jüngsten Gewinnmitteilung des Unternehmens, dass Gearbox Software Borderlands 4 mit neuen Inhalten und Updates weiter unterstützen werde und man erwarte, dass der Titel über seine Lebenszeit hinweg starke Verkaufszahlen erzielen werde. Das deckt sich weitgehend mit dem, was bereits bekannt ist, doch wie sieht es mit langfristigen Inhaltsplänen aus? Wird Gearbox alles auf dem aktuellen Fahrplan abliefern, darunter ein neues Kopfgeld-Paket und zwei Story-Erweiterungen, bevor das Team weiterzieht? Oder können Spieler über das dritte Quartal 2026 hinaus noch mehr Inhalte erwarten? Die Zeit wird es zeigen, doch für Besitzer der Standard-Edition verspricht der Looter-Shooter im nächsten Monat neue Perlen-Seltenheitsitems, gefolgt von einem neuen unbesiegbaren Boss und dem ersten Takedown im zweiten Quartal 2026.
Geteilter Fortschritt und Performance-Verbesserungen als Rettungsanker
Gearbox hat zudem Performance-Verbesserungen, eine Anhebung der Maximalstufe, Balance-Updates, neue Endspiel-Aktivitäten, zeitlich begrenzte Events und das am meisten ersehnte Feature, geteilten Fortschritt, versprochen. Das bedeutet im Wesentlichen, dass alle auf dem ersten Durchgang freigeschalteten Sammelobjekte, einschließlich Schnellreise-Kioske, Tresor-Schlüssel-Fragmente und mehr, für alle künftigen Charaktere verfügbar sein werden. Nie wieder muss man sie von Grund auf neu aufspüren. Leider gibt es derzeit keine Angabe, wann dieses Feature erscheinen wird. Performance-Probleme zum Start, vor allem auf dem PC, haben die Verkaufszahlen gebremst, und der Mangel an präzisen Verkaufsinformationen nährt Spekulationen über das wahre Ausmaß der Enttäuschung.
Zwischen GTA 6 und pausierter Switch 2 Version: unsichere Aussichten
Borderlands 4 befindet sich in einer eigenartigen Lage: Take-Two bleibt verbal optimistisch, pausiert aber gleichzeitig die Entwicklung für Nintendo Switch 2 und hält Verkaufszahlen zurück. Die Fahrplan bis ins dritte Quartal 2026 ist solide, doch was danach kommt, bleibt nebulös. Gearbox hat in der Vergangenheit Borderlands-Titel über Jahre hinweg mit Inhalten versorgt, doch die Konkurrenz durch Titel wie Diablo 4 und Path of Exile 2 sowie das nahende Grand Theft Auto 6 Marketing könnten die Aufmerksamkeit weiter abziehen. Ob geteilter Fortschritt, neue Perlen-Items und Takedowns ausreichen, um die Community langfristig zu binden, wird sich zeigen. Zelnick betont die Unterstützung, doch ohne konkrete Verkaufszahlen und mit pausierter Switch 2 Version wirkt die Zukunft von Borderlands 4 ungewisser, als es dem CEO lieb sein dürfte.


