Bitcoin setzt Erholung bis 2026 fort: Charts deuten auf weiteren Anstieg hin

Bitcoin (BTC) hat das Jahr 2026 mit neuem Schwung begonnen und setzt die Erholung fort, die Ende Dezember begann. Die Preise haben sich über wichtige psychologische Marken hinaus erholt.
Technische Struktur deutet auf höhere Kurse hin
Auf dem Tageschart bildet Bitcoin eine abgerundete Basis, die den frühen Stadien eines Cup-and-Handle-Musters ähnelt, das oft mit einer Fortsetzung des Trends in Verbindung gebracht wird. Jüngste Kerzen haben höher geschlossen, obwohl lange obere Schatten auf Widerstand in der Nähe der aktuellen Niveaus hindeuten. Analysten betonen, dass ein anhaltender Halt über der $89.500–$90.000-Marke entscheidend ist, um das bullische Setup aufrechtzuerhalten.
Ein bestätigter Ausbruch über den Bereich von $94.700 könnte das Muster validieren und den Weg für einen Anstieg in den Bereich von $100.000–$104.000 ebnen, was ein Potenzial von etwa 10–12% gegenüber den jüngsten Preisen impliziert. Kurzfristige Indikatoren zeigen ebenfalls eine Verbesserung der Dynamik, mit höheren Tiefs auf niedrigeren Zeitrahmen und gleitenden Durchschnitten, die beginnen, nach oben zu drehen. Allerdings könnte die erhöhte Hebelwirkung auf Derivateplattformen bei einem Durchbruch von Unterstützungsniveaus zu scharfen Liquidationen führen.
Bitcoin-ETF-Zuflüsse und On-Chain-Daten unterstützen die Bewegung
Jenseits der Charts deuten zugrunde liegende Marktdaten auf eine reduzierte Verteilung hin. Die Zuflüsse an Börsen sind seit Ende Dezember stark zurückgegangen, was auf einen geringeren unmittelbaren Verkaufsdruck hinweist. On-Chain-Metriken zeigen, dass sowohl kurzfristige als auch langfristige Inhaber weniger Coins bewegen, was auf eine Präferenz zum Halten statt zum Verkauf in der Stärke hindeutet.
Auch die institutionelle Nachfrage hat sich durch Spot-Bitcoin-ETFs wieder belebt. Anfang Januar wurden an einem einzigen Tag mehr als $600 Millionen an Nettozuflüssen verzeichnet, was die Ansicht verstärkt, dass größere Investoren Bitcoin weiterhin als Portfolioallokation und nicht als kurzfristigen Handel betrachten. Diese stetige Akkumulation hat Bitcoin geholfen, makrogetriebene Volatilität zu absorbieren, einschließlich jüngster geopolitischer Schlagzeilen, die kurzzeitig breitere Risikoanlagen antrieben.
Skepsis bleibt, während der Markt den Ausblick für 2026 im Auge behält
Nicht jeder ist überzeugt, dass die Erholung von Dauer sein wird. Der Ökonom Peter Schiff hat seine langjährige Ansicht bekräftigt, dass die Rallye von Bitcoin nicht nachhaltig ist, und argumentiert, dass die jüngsten Gewinne bei Edelmetallen einen stärkeren langfristigen Fall bieten. Dennoch bleibt Bitcoin etwa 26% unter seinem Allzeithoch, was Raum für weitere Debatten über Bewertung und Richtung lässt. Folglich scheint der Markt darauf fokussiert zu sein, ob Bitcoin auf seiner frühen Erholung im Jahr 2026 aufbauen kann.

