PSN-Accounts in Gefahr? Neuer Bericht alarmiert PlayStation-Spieler
PlayStation-Spieler sollten ihre Kontosicherheit aktuell besonders ernst nehmen. Laut einem Bericht von Insider-Gaming.com häufen sich Meldungen über gehackte PSN-Accounts. Besonders beunruhigend ist der angebliche Ablauf: Angreifer sollen nicht zwingend das Passwort oder den 2FA-Code benötigen, sondern könnten über Sonys Support beziehungsweise dem Wiederherstellungssystem Zugriff erhalten.
Dem Bericht zufolge reichen angeblich eine öffentliche PSN-ID und ein Stück alter Transaktionsdaten aus. Genannt werden etwa eine vollständige Bestellnummer oder die letzten vier Ziffern einer früher verwendeten Kreditkarte. Mit diesen Informationen sollen Angreifer Sony-Support kontaktieren und sich als rechtmäßige Kontoinhaber ausgeben können. Danach könne offenbar die hinterlegte E-Mail-Adresse geändert werden, wodurch auch Zwei-Faktor-Schutz ausgehebelt werde.
Warum 2FA hier offenbar nicht vollständig schützt
Normalerweise gilt Zwei-Faktor-Authentifizierung als eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen. Sony selbst empfiehlt 2FA ausdrücklich und erklärt, dass Spieler entweder SMS-Codes oder eine Authenticator-App verwenden können. Zusätzlich sollen Backup-Codes gespeichert werden, falls der Zugriff auf die zweite Methode verloren geht.
Der aktuelle Fall ist aber besonders heikel, weil es nicht um klassisches Passwort-Erraten geht. Wenn ein Angreifer über den Support-Prozess die Kontowiederherstellung auslöst, kann 2FA unter Umständen umgangen werden. PlayStation-Accounts sollen angeblich betroffen gewesen sein und die Schwachstelle hängt offenbar mit Sonys Support- und Authentifizierungssystem zusammen.
PlayStation-Accounts gehackt: Das Problem ist offenbar nicht völlig neu!
Noch kritischer: Im Dezember 2025 gab es ähnliche Fälle, bei denen Nutzer trotz 2FA oder Pass-Key ihre Accounts über Social Engineering beim Support verloren haben sollen.
Damit wirkt die aktuelle Welle nicht wie ein einzelner Zufall. Vielmehr steht die Frage im Raum, ob Sony seine Account-Wiederherstellung strenger absichern muss. Denn selbst starke Schutzmaßnahmen auf Nutzerseite helfen nur begrenzt, wenn ein Support-Prozess zu leicht ausgetrickst werden kann.
Was du jetzt machen kannst? Eine komplette Absicherung gegen Support-Social-Engineering gibt es für Nutzer kaum. Trotzdem gibt es einige sinnvolle Schritte. Was du auf jeden Fall machen solltest: Achte darauf, ob deine E-Mail-Adresse aktuell ist. Zusätzlich solltest du alte Kaufbelege, Screenshots von Bestellnummern und gespeicherte Zahlungsdaten besonders sorgfältig behandeln. Teile diese nie irgendwo in den sozialen Medien!
Bis Sony das Problem öffentlich einordnet, bleibt nur Vorsicht. Du solltest dein Konto absichern, verdächtige E-Mails ernst nehmen und bei ungewöhnlichen Login- oder Support-Hinweisen sofort reagieren.


