Beyoncé und Solange Knowles machten Therapie, um einander näherzukommen
(BANG) - Beyoncé und Solange Knowles wurden von ihrer Mutter zur Therapie gebracht, damit sie besser miteinander auskommen.
Tina Knowles erinnerte sich daran, wie ihre Kinder – die sie mit Ex-Ehemann Mathew Knowles hat – auseinanderzudriften begannen, als Beyoncé elf Jahre alt und bereits ein "kleiner Superstar" war. Damals fand sie ihre jüngere Schwester "nervig". Deshalb entschied Tina, dass eine Intervention notwendig sei.
"Beyoncé war mit sieben oder acht Jahren dieser kleine Superstar. Sie gewann all diese Talentwettbewerbe. Dann kam diese kleine Schwester dazu", sagte sie laut 'People' während einer Podiumsdiskussion bei ihrem Auftritt beim 'LA Times Festival of Books' in Los Angeles im vergangenen Monat. "Ich glaube, sie war damals etwa elf, und sie wurde sehr, sehr beliebt. Ihre Schwester hatte das Gefühl, dass sich alles um sie drehte." Dabei sei das sicherlich keine einzigartige Erfahrung unter Geschwistern. "In allen Familien ist es so: Wenn jemand von euch Kinder mit Altersunterschied hat, besonders zwei Mädchen, dann fangen sie mit zehn irgendwie an, auseinanderzugehen, weil das ältere Mädchen ihre eigenen Freunde hat. Sie will nicht von diesem kleinen fünfjährigen Kind genervt werden, das herumrennt und sich in ihre Angelegenheiten und ihre Sachen einmischt."
Solange fiel diese Zeit als Kind ziemlich schwer, wie Tina weiter erzählte. "Je weniger Beyoncé sie um sich haben wollte, desto trauriger wurde Solange. Ich wollte, dass sie sensibel dafür ist, dass sie dieser kleine lokale Star war und dass ihre Schwester mit einer Menge Dinge umgehen musste. ... Ich wollte, dass sie eng miteinander verbunden sind."
Tina fragte eine Kundin in ihrem Friseursalon, die Therapeutin war, ob sie eine Kindertherapeutin empfehlen könne, die ihren Töchtern helfen könnte. Doch während die 72-jährige Matriarchin begeistert war, als die Sitzungen genau das bewirkten, was sie sich für die Geschwisterbeziehung zwischen Beyoncé und Solange gewünscht hatte, gab sie zu, dass ihre übrige Familie gegen die Idee war. Sie sagte: "Ich brachte meine Kinder zur Therapie, und meine Familie mochte das nicht. Sie sagten, besonders in schwarzen Familien: 'Du machst diese Kinder noch verrückt.' Es öffnete Beyoncés Augen, weil sie dachte: 'Das ist meine kleine Schwester. Wir werden uns immer nahestehen. Ich werde mich um sie kümmern, und ich werde nicht zulassen, dass der Altersunterschied zwischen uns kommt.' Also war sie viel freundlicher, und sie sind seitdem eng verbunden."
Selbst Mathew verstand nicht, warum Tina Therapie für ihre Töchter wichtig fand. Doch sie setzte sich durch und ist heute dankbar, auf ihr Bauchgefühl gehört zu haben. Noch heute ist sie "schockiert", wenn sie jemanden trifft, der Therapie nicht versteht. Sie sagte: "Du wirst dir einen Herzarzt suchen, der dir hilft. Mit Therapie ist es dasselbe. Ich bin immer schockiert, wenn Menschen nicht verstehen, wie wichtig es ist, jemanden zu haben, der weiß, wie er in schwierigen Zeiten mit dir umgehen soll, während einer Trennung oder was auch immer."


