BayernLB verzeichnet deutlichen Gewinnrückgang zu Jahresbeginn
Die BayernLB startet mit einem signifikanten Rückgang des Nettogewinns in das aktuelle Jahr. Im ersten Quartal wurde ein Nettogewinn von 198 Millionen Euro erzielt, was einem Rückgang von fast 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.
Vorstandschef Stephan Winkelmeier bewertet den Start ins Jahr trotz rückläufiger Zahlen als solide, weist jedoch auf die erwarteten Auswirkungen des gesunkenen Zinsniveaus hin, das die Ergebnisse im Vergleich zu 2023 und 2024 schmälert. Nach Beendigung der Nullzinsphase im Jahr 2022 hatten europäische Banken von einem kurzfristigen wirtschaftlichen Aufschwung profitiert. Doch die jüngsten Zinssenkungen hinterlassen nun ihre Spuren: Der Zinsüberschuss der BayernLB erreichte im ersten Quartal 587 Millionen Euro, was einen Rückgang um 120 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr markiert.
Zusätzlich stieg die Risikovorsorge infolge der schwachen Konjunktur von 22 auf 38 Millionen Euro. Vorstandschef Winkelmeier hatte bereits zuvor einen Rückgang der Gewinne in Aussicht gestellt. So soll das Vorsteuerergebnis des Jahres zwischen 1 und 1,3 Milliarden Euro liegen, deutlich unter den 1,6 Milliarden Euro des Vorjahres. Im ersten Quartal dieses Jahres lag das Vorsteuerergebnis bei 280 Millionen Euro.

