Bayer erhält grünes Licht für erweiterte Anwendung von Eylea in der EU
Der Chemie- und Pharmariese Bayer hat von der Europäischen Kommission die Zulassung erhalten, sein Augenmedikament Eylea nun auch in einer höheren Dosierung für eine dritte Indikation zu vermarkten. Speziell die 8-Milligramm-Dosis wurde für die Behandlung von Patienten mit Makulaödem infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) freigegeben. Dies markiert einen bedeutenden Schritt für das Unternehmen, da Eylea zu den umsatzstärksten Produkten in seiner Pharmasparte zählt. Bisher war diese Dosierung in Europa bereits zur Behandlung der neovaskulären (feuchten) altersabhängigen Makuladegeneration (nAMD) und des diabetischen Makulaödems (DMÖ) verfügbar.
Ein Kernvorteil der 8-Milligramm-Dosis liegt in den verlängerten Behandlungsintervallen, die für Patienten von besonderem Interesse sind, da die Anwendung von Eylea eine direkte Injektion ins Auge erfordert. Mit längeren Intervallen zwischen den Behandlungen steigt der Komfort für Patienten erheblich. In einem Wettbewerbsfeld, in dem Unternehmen wie der Schweizer Pharmakonzern Roche mit seinem Präparat Vabysmo ebenfalls um Marktanteile kämpfen, positioniert sich Bayer mit dieser Zulassung als starker Akteur.

