Battlefield 6: PC-Version bricht Rekorde in den USA
Der Start von Battlefield 6 glich einem triumphalen Siegeszug, der mit über sieben Millionen verkauften Exemplaren in nur drei Tagen eindrucksvoll unter Beweis stellte, wie sehr die Community nach einem neuen, großangelegten Shooter lechzte. Erste Berichte deuteten bereits an, dass insbesondere die PC-Fassung die treibende Kraft hinter diesem phänomenalen Erfolg war. Diese Einschätzung wird nun von Mat Piscatella, einem führenden Analysten des renommierten Marktforschungsunternehmens Circana, für den wichtigen US-Markt mit Nachdruck untermauert.
Der PC-Thron in den USA
In einem Gespräch mit The Game Business erklärte Piscatella, dass man zwar noch keine offiziellen Verkaufszahlen bekannt geben werde, die Nutzungsdaten jedoch eine unmissverständliche Sprache sprechen. Die Stärke des Titels auf dem Personal Computer habe ihn tief beeindruckt. „Was die Nutzerzahlen angeht, schneidet es unglaublich gut ab. Es gehört zum Besten, was wir je für ein Premium-Spiel auf dieser Plattform gesehen haben.“ Diese Aussage deckt sich perfekt mit den schwindelerregenden Steam-Zahlen, die zum Launch trotz anfänglicher Server-Probleme einen Spitzenwert von fast 750.000 gleichzeitigen Spielern verzeichneten – und hier sind die Nutzer des hauseigenen EA App-Launchers noch nicht einmal mit eingerechnet.
Ein verhalteneres Echo auf der Konsole
Während die PC-Community das Schlachtfeld im Sturm eroberte, zeichnet sich auf den Konsolen ein etwas differenzierteres Bild ab. Piscatella ordnet den Shooter dort im Bereich der „Top 15, Top 10“ ein. Obwohl dies keineswegs ein Misserfolg ist, scheint die Resonanz nicht ganz die explosive Wucht der PC-Version zu erreichen. „Im US-Markt ist es das PC-Publikum, bei dem Battlefield wirklich eingeschlagen hat. Auf der Konsolenseite hat es sich gut geschlagen, aber wahrscheinlich ein wenig schwächer, als ich es erwartet hätte“, so die ehrliche Einschätzung des Experten.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache
Diese Beobachtungen werden durch konkrete Daten des Analyse-Unternehmens Alinea Analytics weiter zementiert. Ihren Auswertungen zufolge, die von einer Verkaufszahl von über 6,5 Millionen in der ersten Woche ausgehen, entfielen allein auf Steam beeindruckende 56,7 Prozent aller abgesetzten Einheiten. Dies entspricht mehr als 3,5 Millionen Spielen und einem generierten Umsatz von über 220 Millionen US-Dollar. An zweiter Stelle folgt die PlayStation 5, die mit über 1,5 Millionen Verkäufen immerhin 23,7 Prozent zum Gesamterfolg beisteuerte. Der gewaltige Rückenwind ist für EA also deutlich spürbar, während sich der Shooter mit dem Start von Season 1 am 28. Oktober auf die nächste große Inhaltsoffensive vorbereitet.
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