US-Operation in Venezuela: Politisch-heikle Mission sorgt für Aufsehen

In einer unerwarteten Wendung der geopolitischen Dynamik waren fast 200 US-amerikanische Einsatzkräfte im Herzen der venezolanischen Hauptstadt Caracas präsent. Dies offenbarte Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Rede in Newport News, Virginia. Er ließ jedoch offen, ob ausschließlich Soldaten involviert waren.
Bereits zuvor war bekannt geworden, dass auch das FBI und Eliteeinheiten der amerikanischen Streitkräfte eine zentrale Rolle bei der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro und seiner Ehefrau gespielt hatten. Die amerikanischen Kräfte führten in der Nacht zum Samstag gezielte Angriffe in Venezuela durch und brachten das Paar anschließend außer Landes. In New York steht Maduro nun wegen Vorwürfen des Drogenhandels vor Gericht und plädierte auf nicht schuldig.
Bemerkenswert war Hegseths scherzhafte Anspielung auf die Luftabwehr des Landes: „Die russischen Luftabwehrsysteme scheinen nicht allzu effektiv gewesen zu sein.“ Dies könnte auf die Tatsache abzielen, dass Venezuela sich stark auf militärische Unterstützung aus Russland und China stützt, um seine Abwehrkapazitäten zu sichern.

