Battlefield 6: 60 FPS im Qualitätsmodus & Details zu Crossplay auf PS5/Xbox
Während EA und die vier beteiligten Studios – Ripple Effect, Criterion, DICE und Motive Studios – die Informationsschleusen zu Battlefield 6 langsam öffnen, sickern nun die wirklich entscheidenden Details für Konsolenspieler durch. In einem neuen Interview mit IGN haben der technische Direktor Christian Buhl und der leitende Konsolen-Kampfdesigner Matthew Nickerson nun entscheidende Einzelheiten zu den Versionen für PS5 und Xbox Series X/S des mit Spannung erwarteten Shooters enthüllt. Dabei stehen zwei Themen im Zenit des Interesses: die genaue Funktionsweise des plattformübergreifenden Matchmakings und die Leistungsziele der Current-Gen-Konsolen.
Ein faires Spielfeld für alle
Eine der größten Sorgen vieler Konsolenspieler ist die Konfrontation mit PC-Spielern im Crossplay. Nickerson bekräftigte, dass das System primär darauf ausgelegt ist, Konsolenspieler mit anderen Konsolenspielern zusammenzubringen. Erst wenn innerhalb eines bestimmten Zeitfensters keine vollen Lobbys zustande kommen, wird der Suchradius auf PC-Spieler ausgeweitet. Man gibt sich nicht nur zuversichtlich, sondern zeigt auch ein tiefes Verständnis für die Implikationen dieser Vermischung. Es wurde ein enormer Aufwand betrieben, um die verschiedenen Eingabemethoden auszubalancieren und die jeweiligen Stärken und Schwächen von Controller versus Maus und Tastatur genau zu analysieren.
Das neu definierte Kampf-Dreieck
Dabei sprach er auch eine fundamentale Überarbeitung an, die das Herzstück der Fairness-Offensive darstellt: die Zielhilfe. „Wir haben die Zielhilfe aus unserer Battlefield 2042-Version komplett überarbeitet“, bestätigte Nickerson. Das neue System wurde intern auf den Namen „Kampf-Dreieck“ getauft und berücksichtigt die drei zentralen Kampfszenarien: Infanterie gegen Infanterie, Infanterie gegen Fahrzeuge und Fahrzeuge gegen Fahrzeuge. Ziel ist es, ein kohäsives und faires Erlebnis für Controller-Nutzer zu schaffen, insbesondere in Situationen, die mit Maus und Tastatur naturgemäß leichter von der Hand gehen. Dieses Bekenntnis zu einem durchdachten Crossplay ist ein zentraler Pfeiler für die Zukunft von Battlefield 6.
Der heilige Gral: 60 FPS im Qualitätsmodus
Die vielleicht größte technische Offenbarung kam von Christian Buhl. Er bestätigte, dass die PS5 und die Xbox Series X den Spielern die Wahl zwischen einem Leistungs- und einem Qualitätsmodus lassen werden. Im Leistungsmodus wird eine durchschnittliche Bildrate von 80 FPS oder höher angestrebt, um ein extrem flüssiges Spielerlebnis zu ermöglichen. Das eigentliche Highlight ist jedoch der Qualitätsmodus: Selbst hier wird eine Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde anvisiert, während gleichzeitig eine höhere visuelle Wiedergabetreue und eine insgesamt bessere grafische Darstellung geboten werden. Die Xbox Series S hingegen wird nur einen einzigen Modus bieten, der auf stabile 60 FPS bei einer Auflösung von 1080p abzielt. Damit manifestieren die Entwickler ihr Versprechen, auch auf der weniger leistungsstarken Konsole ein kompromisslos flüssiges Erlebnis zu liefern. Der Release am 10. Oktober wird zeigen, ob diese ambitionierten Ziele erreicht werden.
Battlefield 6
Das ultimative All-Out Warfare-Erlebnis. Trage intensive Infanteriegefechte aus. Beherrsche den Himmel in Luftkämpfen. Zerstöre deine Umgebung für einen strategischen Vorteil. In einem Krieg mit Panzern, Jets und riesigen Arsenalen ist dein Squad die tödlichste Waffe. Das ist Battlefield 6.

