BASF: Frischer Wind dank positiver Analysteneinschätzung
Ein erfrischender Hauch weht durch die Hallen der BASF-Zentrale: Eine ermutigende Analyse der US-Bank Citigroup hat der BASF-Aktie einen kräftigen Schub verliehen und sie an die Spitze des DAX katapultiert. Mit der Bewertung „Buy“ und einem Kursziel von 52 Euro belebte Analyst Sebastian Satz das Papier, das am Mittwochmorgen einen Sprung von 2,5 Prozent auf 42,63 Euro machte. Damit konnte sich die Aktie spürbar vom Vortagestief erholen. Die Preisgrenze um 41,60 Euro erweist sich schon seit Monaten als zuverlässiger Halt.
Ein Highlight in der Prognose von Citigroup ist die positive Einschätzung der Lack-Sparte Coatings, die BASF an den Finanzinvestor Carlyle veräußern wird. Analyst Satz zeigte sich erstaunt über das Fehlen einer positiven Kursreaktion am vergangenen Freitagnachmittag. Doch es gibt mehr Licht am Horizont: Die Aussichten auf steigende Nachfrage im kommenden Jahr, ein potenzieller Aktienrückkauf nach dem Coatings-Deal sowie mögliche Auszahlungen aus der deutschen Investitionsversicherung könnten der Aktie weiteren Schwung verleihen.
Indes scheint der bevorstehende Quartalsbericht am 29. Oktober keine nennenswerten Neuerungen bereitzuhalten, um den Kurs zu stimulieren. Satz erwartet vielmehr, dass eine Anpassung der Gewinnaussichten für 2026 das Risiko weiterer Enttäuschungen mindern könnte.

