Luxus im Aufwind: Hermès trotzt allen Unwägbarkeiten

Der französische Luxusgigant Hermès zieht weiterhin alle Blicke auf sich. Besonders die ungebrochene Nachfrage nach ikonischen Birkin-Taschen verleiht dem Unternehmen spürbaren Auftrieb. Im vierten Quartal konnte Hermès seinen Umsatz um über 3 Prozent auf beachtliche 4,09 Milliarden Euro steigern. Unter Berücksichtigung von Währungsschwankungen zeigt sich ein beeindruckendes Wachstum von fast 10 Prozent, wobei die Erwartungen der Analysten sogar übertroffen wurden.
Erstaunliche Erfolge verzeichnete der Nobelkonzern auf globaler Ebene, mit besonders hervorstechenden zweistelligen Zuwachsraten in Europa. Die einzige Ausnahme im Reigen der erfolgreichen Sparten bildete das schwächelnde Parfüm- und Beautybusiness. Insgesamt übertraf Hermès auch beim operativen Gewinn die allgemeinen Markterwartungen und bekräftigte seine mittelfristigen Ziele ungeachtet der weltweiten wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten.
Trotz allem mussten die Aktionäre einen kleinen Dämpfer hinnehmen: Die Dividende für das vergangene Jahr wurde auf 18 Euro je Aktie festgelegt, was unter den Prognosen der Analysten liegt. Gleichzeitig justiert Hermès weiter an der Preisschraube. Im laufenden Jahr wurden die Produktpreise durchschnittlich um fünf bis sechs Prozent angehoben, wie das Unternehmen mitteilte.

