Blades of Fire: Version 2.0 bringt im Mai New Game Plus, Fotomodus und Boss-Wiederholungen
Blades of Fire, das düstere Fantasy-Abenteuer von MercurySteam, erhält eine zweite Chance auf Ruhm. Der ursprünglich auf Epic Games Store, PlayStation 5 und Xbox Series X/S veröffentlichte Titel erobert nun Steam – und bringt dabei eine massive Version 2.0 mit, die sowohl neue Inhalte als auch tiefgreifende Verbesserungen verspricht. Am 14. Mai 2026 erscheint die Steam-Version mit exklusiven Goodies, während bestehende Spieler auf anderen Plattformen das kostenlose Update erhalten. Eine Demo steht bereits heute im Rahmen des kommenden Steam Next Fest bereit und deckt das erste Kapitel ab, inklusive Waffenschmieden und einem Troll-Gefecht.
Der letzte Stahlschmied: Aran de Liras verzweifelter Kampf in einer versteinerten Welt
Blades of Fire versetzt dich in die Rolle von Aran de Lira, dem letzten Krieger, der in einer Welt, in der Metall zu Stein erstarrt, noch echten Stahl schmieden kann. Überleben hängt von Geduld, Verständnis und der Hingabe zu den Waffen ab, die du erschaffst. Das Kampfsystem ist bewusst bedacht, gewichtig und gnadenlos – jeder Schlag muss sitzen, jede Bewegung kalkuliert sein. Waffen werden mit Bedacht geschmiedet und durch deine Entscheidungen dauerhaft geformt. Fortschritt kommt nicht durch button-mashing, sondern durch das Verstehen deiner Gegner und der Klinge, die du schmiedest, um ihnen zu begegnen. MercurySteam richtet sich gezielt an Spieler, die Atmosphäre, Herausforderung und Konsequenz über Geschwindigkeit und Spektakel schätzen – eine Philosophie, die stark an Souls-like-Titel erinnert, jedoch mit eigenem Schmiedemechanik-Twist.
Version 2.0: Neuspiel Plus, Titanmodus und endlich den Ochsen streicheln
Die Steam-Veröffentlichung beinhaltet Version 2.0 des Spiels mit umfangreichen Neuerungen, die am 14. Mai kostenlos auf allen Plattformen verfügbar werden. Das Highlight ist der Neuspiel Plus-Modus, der zusätzliche Waffenkomponenten und Skins freischaltet, die nur in diesem Durchlauf verfügbar sind. Ein neuer Herausforderungslevel namens Titanium verspricht noch härtere Kämpfe für Veteranen. Die Elementar-Transmutation erlaubt es Spielern, Materialtypen zu ändern und dadurch experimentellere Waffenkombinationen zu schaffen. Ein lang ersehnter Fotomodus wird implementiert, während der Boss-Wiederholungsmodus es ermöglicht, bereits besiegte Bosse erneut herauszufordern und dabei Belohnungen zu verdienen. Diese Belohnungen beinhalten Adsos Zauber für Waffen, die den Kampf mit speziellen Effekten vertiefen. Und ja, endlich kannst du den Ochsen in Blades of Fire streicheln – ein Detail, das zeigt, dass MercurySteam auch auf Community-Wünsche hört.
Technische Verbesserungen: Nvidia DLSS4, Steam Deck-Unterstützung und erweiterte Animationen
Version 2.0 bringt nicht nur Inhalte, sondern auch signifikante technische Verbesserungen. Die Implementierung von Nvidia DLSS4 verspricht flüssigere Performance auf kompatiblen Grafikkarten. Erweiterte Todes- und Verstümmelungsvariationen sorgen für mehr Brutalität und Immersion, während verbesserte Animationsübergänge das Kampfgefühl verfeinern. Steam Deck-Unterstützung ermöglicht es Spielern, das düstere Abenteuer unterwegs zu erleben – eine willkommene Ergänzung für Fans portabler Gaming-Erlebnisse. Vollständige Tastatur- und Maus-Neubelegung adressiert PC-Spieler direkt, während neue Errungenschaften zusätzliche Langzeitmotivation bieten. Die Steam-Version enthält zudem das Abenteurerpaket, das Artbook und den preisgekrönten Soundtrack von Óscar Araujo. Für bestehende Spieler auf Epic und Konsolen wird das Abenteurerpaket separat verkauft, sobald die Steam-Version erscheint.
Zweite Chance für einen unterschätzten Geheimtipp: Kann Steam den kommerziellen Flop umkehren?
Blades of Fire hatte es bei seinem ursprünglichen Launch im Mai 2025 schwer und gilt als kommerzieller Misserfolg. Die exklusive Veröffentlichung auf Epic Games Store limitierte die Reichweite, während die unversöhnliche Schwierigkeit und das langsame Kampfsystem nicht jeden Spieler ansprachen. Die Steam-Veröffentlichung zusammen mit Version 2.0 könnte jedoch eine Rehabilitierung bedeuten. Die Demo, die bereits heute verfügbar ist und Fortschritte in die Vollversion übertragbar macht, senkt die Einstiegshürde erheblich. Das Steam Next Fest bietet eine perfekte Bühne, um neue Spieler zu gewinnen, die das Spiel beim ursprünglichen Launch verpassten. Wenn die Verbesserungen halten, was sie versprechen, könnte Blades of Fire zu jenen unterschätzten Perlen werden, die erst durch Mundpropaganda und Community-Liebe ihren verdienten Ruhm erlangen – ähnlich wie andere MercurySteam-Titel, die erst später ihre Anerkennung fanden.


