BASF bestätigt Gewinnprognose trotz globaler Unsicherheiten
BASF, der weltweit führende Chemiekonzern, hat seine kürzlich angepasste Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Ungeachtet der Herausforderungen durch volatile Handelsankündigungen und die damit verbundene Unsicherheit bleibt der Konzern optimistisch in Bezug auf seine Gewinnziele. Die durch die jüngsten Ankündigungen der USA und potenzielle Gegenreaktionen entstandene Ungewissheit beeinflusst zwar die Märkte, BASF hält jedoch an seinem stabilen Kurs fest.
Dank lokaler Produktion kann BASF die direkten Auswirkungen internationaler Spannungen begrenzen. Dennoch spürt der Konzern den Wettkampfdruck und die steigende Inflation, die sich indirekt auf die Nachfrage und die Preise von Chemieprodukten auswirken. Bereits Mitte Juli passte BASF seine vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal an und senkte das Ziel für das operative Gewinnziel (bereinigtes Ebitda).
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag im zweiten Quartal bei 1,77 Milliarden Euro, verglichen mit 1,96 Milliarden Euro im Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2025 strebt BASF einen Gewinn zwischen 7,3 Milliarden und 7,7 Milliarden Euro an, nach 7,9 Milliarden Euro im Vorjahr. Analysten hatten durchschnittlich ein Ergebnis von 7,6 Milliarden Euro prognostiziert.
Der Umsatz des Unternehmens fiel im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 15,8 Milliarden Euro, maßgeblich aufgrund gesunkener Preise bei Basischemikalien. Der Nettogewinn zugunsten der Aktionäre schrumpfte auf rund 80 Millionen Euro, von 430 Millionen Euro im vorherigen Jahr.

