Australien zeigt Gelassenheit trotz US-Zusatzzöllen
Australien nimmt die Nachricht der neuen US-Zusatzzölle unter der Leitung von Premierminister Anthony Albanese mit bemerkenswerter Ruhe auf. Albanese, ein Vertreter der Labour-Partei, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass sein Land im Vergleich zu anderen Staaten bei den Zöllen glimpflich davongekommen sei. Dies sollte jedoch nicht als ideelle Zustimmung missinterpretiert werden.
Die aktuellen Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump sehen einen Aufschlag von zehn Prozent auf sämtliche australischen Güter vor, was Albanese als einen wenig freundschaftlichen Akt bezeichnete. Der Handelsverkehr mit den Vereinigten Staaten sei zwar von Bedeutung, allerdings summiere er sich auf weniger als fünf Prozent der gesamten australischen Exporte.
Andere Nationen hingegen würden härteren Hürden entgegensehen müssen. Albanese betonte, dass die eigentlichen Leidtragenden die amerikanischen Konsumenten sein würden, weshalb Australien nicht mit Gegenzöllen reagieren werde.
Man wolle sich nicht an einem wirtschaftlichen Wettlauf beteiligen, der unweigerlich zu Preissteigerungen und einem verlangsamtem Wachstum führen könnte.

