Assassin’s Creed Invictus: Leak enthüllt Arena-Prügler statt Stealth-Multiplayer
Die Gerüchteküche um Assassin’s Creed Invictus, den mysteriösen Multiplayer-Ableger der langlebigen Ubisoft-Reihe, brodelt gewaltig. Neue Informationen des bekannten Insiders Tom Henderson deuten darauf hin, dass das Spiel ein Arena-Kampfspiel mit ikonischen Assassinen der Serie wird. Doch während das Konzept auf dem Papier für einige interessant klingen mag, zeichnen die Details und das angebliche interne Feedback ein düsteres Bild. Bisher gibt es kein Release-Datum und keine bestätigten Plattformen.
Mehr dazu unter: https://pixelcritics.com/assassins-creed-invictus-leak-enthuellt-arena-pruegler-statt-stealth-multiplayer/
Super Smash Bros. im Assassin’s-Universum?
Lange Zeit hieß es, Invictus würde sich spielerisch an Fall Guys orientieren. Diese Annahme scheint nun überholt. Laut Henderson, der angeblich Gameplay-Material aus einem Playtest gesehen hat, handelt es sich um einen rein auf Kampf ausgelegten Arena-Prügler.
Die bisherigen Erkenntnisse deuten auf folgendes Konzept hin:
- Arena-Fighter mit mehreren ikonischen Charakteren aus der gesamten Franchise.
- Gesichtete Arenen stammen aus den Welten von Assassin’s Creed Mirage und Odyssey.
- Der Fokus liegt klar auf dem direkten Kampf und Knockout-Runden, nicht auf Stealth oder Parkour-Rennen.
Internes Feedback: „Ich frage mich, für wen dieses Spiel ist“
Der wohl alarmierendste Teil des Leaks ist das angebliche Feedback von Ubisoft-Entwicklern selbst. Bereits im Februar sickerte durch, dass das Projekt intern auf massive Ablehnung stößt. Ein Entwickler wurde mit vernichtenden Aussagen zitiert, die den aktuellen Gameplay-Gerüchten eine düstere Glaubwürdigkeit verleihen:
- „Ich kenne keinen einzigen Kollegen, der Invictus mag.“
- Kritikpunkte waren unter anderem: „lächerliche Animationen“, „hässliche und cartoonhafte Charaktere“ und „idiotische Sound- und visuelle Effekte“.
- Das Konzept wurde als „bestürzend“ beschrieben, mit der Befürchtung, es sei nur eine Hülle für eine „frische Welle von Mikrotransaktionen“.
Eine Identitätskrise im Animus?
Ubisoft hat es mit dem Multiplayer im Assassin’s Creed-Universum nie leicht gehabt. Während der Stealth-Fokus von Brotherhood noch heute Kultstatus genießt und der Koop-Ansatz von Unity seine Fans fand, scheinen die Entwickler für Invictus einen radikal neuen, aber auch extrem umstrittenen Weg zu gehen. Der angebliche Fokus auf einen simplen Arena-Brawler, gepaart mit dem verheerenden internen Feedback, lässt massive Zweifel an der Ausrichtung des Projekts aufkommen.
Es fühlt sich an, als wüsste Ubisoft selbst nicht, was ein AC-Multiplayer im Jahr 2026 sein soll. Statt die Stärken der Marke – Stealth, Taktik, historische Atmosphäre – zu nutzen, scheint man einem Trend hinterherzulaufen, der nicht zum Kern der Serie passt. Ob die Gerüchte am Ende des Tages zutreffen, wird sich zeigen, doch das aktuelle Bild, das von Invictus gezeichnet wird, ist alles andere als schmeichelhaft.

