Arknights: Endfield knackt 35 Millionen Vorregistrierungen und startet nächste Woche
Die Zahlen lügen nicht, und sie sind geradezu atemberaubend. Fast vier Jahre nach der ersten Ankündigung steht Arknights: Endfield kurz vor seinem globalen Debüt, und die Vorfreude ist regelrecht greifbar. Gryphline, der Publisher hinter diesem Free-to-Play-Action-RPG-Ableger des beliebten Tower-Defense-Hits, hat soeben verkündet, dass das Spiel mehr als 35 Millionen Vorregistrierungen eingesammelt hat. Das sind fünf Millionen mehr als noch im vergangenen Monat. Diese astronomische Zahl unterstreicht nicht nur die Reichweite der Arknights-Marke, sondern auch die Neugier der Spieler auf diesen Genre-Wechsel. Am 22. Januar 2026 ist es endlich soweit: PS5, PC, iOS und Android bekommen gleichzeitig Zugang zu diesem ehrgeizigen Projekt.
Drei Trailer auf einen Schlag: Gryphline legt den Turbo ein
Um die Veröffentlichung gebührend zu zelebrieren, hat Gryphline im Rahmen eines Special Programs nicht einen, nicht zwei, sondern gleich drei brandneue Trailer enthüllt. Der filmreife Haupttrailer, untermalt von Starsets kraftvollem Song „We Are Empire“, zeigt epische Szenen und verdeutlicht die düstere, zukunftsweisende Atmosphäre des Spiels. Die Handlung spielt auf Talos-2, einem Mond, der von beispiellosen Krisen und Katastrophen heimgesucht wird. Du schlüpfst in die Rolle des Endministrators, dem Anführer von Endfield Industries, der die sogenannte „Zeroth Directive“ initiieren muss, um Frieden zu bringen.
Doch natürlich gibt es einen Haken: Dein Charakter hat sein Gedächtnis verloren, und niemand sonst kennt die vollständigen Details dieser mysteriösen Direktive. Kein Druck, oder? Zwischen den Echtzeit-Hack-and-Slash-Kämpfen, bei denen du eine Vierergruppe von Operatoren steuerst, musst du auch noch einen automatisierten Industriekomplex aufbauen, Ressourcen verfeinern und Güter produzieren. Das klingt nach einer Mischung aus Action-RPG und Aufbausimulation – ein gewagter Mix, der polarisieren könnte.
Belohnungen für Frühstarter: Snowshine und mehr
Wer sich bereits vorregistriert hat, darf sich über kostenlose Belohnungen freuen. Besonders verlockend ist die 5-Sterne-Operatorin Snowshine, die allen Pre-Order-Teilnehmern geschenkt wird. Solche Incentives sind längst Standard in der Free-to-Play-Welt, doch bei einem Spiel mit dieser Reichweite sind sie ein klares Signal: Gryphline will, dass möglichst viele Spieler von Anfang an dabei sind. Die Frage ist nur, ob das Spiel diesen Hype auch langfristig halten kann.
Technische Raffinessen: DualSense, DLSS und 120 FPS
Technisch gesehen scheint Arknights: Endfield gut gerüstet zu sein. Das Spiel unterstützt DualSense-Controller – inklusive haptischem Feedback – sowie DualShock- und Xbox-Controller. Auf dem PC können Spieler von DLSS Super Resolution und Frame Generation profitieren, um die Performance zu maximieren. Besonders bemerkenswert ist die Unterstützung für 120 Bilder pro Sekunde, ein Feature, das in Mobile-Spielen immer noch eine Seltenheit darstellt. Ob die Mobile-Versionen diese Leistung ebenfalls stemmen können oder ob sie nur auf High-End-Geräten verfügbar ist, bleibt abzuwarten.
Von Tower Defense zu Hack and Slash: Ein riskanter Sprung
Arknights hat sich in den letzten Jahren als eines der erfolgreichsten Gacha-Tower-Defense-Spiele etabliert. Die strategische Tiefe, das düstere Setting und die faszinierenden Charakterdesigns haben Millionen von Spielern in ihren Bann gezogen. Doch mit Endfield wagt Gryphline einen mutigen Schritt: Das Spiel wechselt das Genre komplett und setzt auf Echtzeit-Action statt rundenbasierter Taktik. Dieser Wandel könnte entweder ein Geniestreich sein – oder ein Schuss nach hinten. Fans des Originals könnten sich fragen, ob das Spiel noch dieselbe Seele besitzt. Neue Spieler hingegen könnten gerade durch die frische Ausrichtung angelockt werden.
Die bisherigen Trailer zeigen beeindruckende Kämpfe, rasante Bewegungen und cinematische Inszenierungen. Doch wie tief das Gameplay tatsächlich ist und ob die Aufbau-Mechaniken mehr als nur Beiwerk sind, wird sich erst nach dem Launch zeigen. Die Mischung aus Hack-and-Slash und Fabrik-Management erinnert entfernt an Spiele wie Factorio, doch ob diese Symbiose funktioniert, bleibt eine offene Frage.


