Anspannung in Anchorage: Bundesregierung beobachtet Trump-Putin-Gipfel
Mit großen Erwartungen blickte die Welt auf das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Anchorage, Alaska. Die deutsche Bundesregierung verfolgt die Entwicklungen mit abwartender Haltung und steht in regem Austausch mit internationalen Partnern. Kanzler Friedrich Merz wird kontinuierlich über den Verlauf der Gespräche informiert, so versichern es Berliner Regierungskreise. Völlig offen bleibt jedoch, wann die US-amerikanische Regierung, wie von Trump zugesagt, die europäischen Verbündeten detailliert unterrichten wird. Die bisherige Verschwiegenheit über die Kernthemen, insbesondere den Ukraine-Konflikt, lässt Raum für Spekulationen.
Trotz des jüngsten Treffens fanden sich in den Statements der beiden Staatsoberhäupter keine konkreten Hinweise auf eine angestrebte Waffenruhe. Zumindest in Ansätzen deuten die Aussagen von Putin und Trump auf eine gemeinsame Zielsetzung hin: Beide betonten die Notwendigkeit, den Ukraine-Konflikt zu lösen. Während Putin von Vereinbarungen sprach, deren Details im Dunkeln blieben, bekräftigte Trump, dass ein Ende des Krieges im beidseitigen Interesse liege.

